{"id":1375,"date":"2016-06-23T23:32:37","date_gmt":"2016-06-23T21:32:37","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=1375"},"modified":"2016-06-23T23:32:37","modified_gmt":"2016-06-23T21:32:37","slug":"projekt-mini-sprachkurs-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=1375","title":{"rendered":"Projekt &#8222;Mini-Sprachkurs&#8220;"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><strong><span style=\"text-decoration: underline\">Planung und Vorbereitung<\/span><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong><em>Gruppenfindung \/ Ideenfindung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Unser Thema w\u00e4hlten wir aus pers\u00f6nlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses pers\u00f6nliche Interesse war das Fundament f\u00fcr unsere Gruppenfindung. Das Thema beinhaltete einen basalen Sprachkurs der auf Audiodateien aufgebaut ist. Wichtig f\u00fcr uns war, ein Konzept zu entwickeln, das adaptierbar f\u00fcr den Alltag ist.<\/p>\n<p><strong><em>Recherchearbeit<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Unsere Recherchearbeit zeigte, dass bereits viele Materialien (Sprachb\u00fccher, Apps, Online Sprachkurse,..) zu diesem Thema existieren. Unsere Idee war, Dialoge\/Phrasen aus der Lebenswelt der Fl\u00fcchtlinge auf deutsch aufzunehmen, dabei auf ihre konkreten Bed\u00fcrfnisse einzugehen, und diese visuell darzustellen, damit sie f\u00fcr jede Person, unabh\u00e4ngig von der Erstsprache, verst\u00e4ndlich sind. Die Zielgruppe beschr\u00e4nkten wir auf Schulkinder und wollten dadurch auch die Lehrpersonen unterst\u00fctzen, die Kinder ohne Deutschkenntnisse in ihren Klassen haben. Wir haben uns mit Situationen im Schulalltag auseinander gesetzt, damit die betroffenen Kinder schneller und effizienter an Sprachkenntnisse gelangen.<\/p>\n<p>Eigene relevante Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Teilnahme an Seminarexkursionen, durch Gespr\u00e4che mit Experten w\u00e4hrend des Projektes gewonnen hatten, bauten wir in unsere Arbeit hinein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\"><strong> 2. <span style=\"text-decoration: underline\">Koordination<\/span><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Kommunikationsweg<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Um die Kommunikation in der Gruppe zu vereinfachen, gr\u00fcndeten wir eine WhatsApp-Gruppe. Au\u00dferdem erstellten wir eine GoogleDocs-Datei, um hier unkompliziert gemeinsam arbeiten zu k\u00f6nnen. Leider hatten einige von uns darauf keinen Zugriff mehr, deshalb wollten wir auf die Phoodle-Plattform ausweichen. Unser LV-Leiter eilte uns zur Hilfe, und erstellte uns einen GoogleDrive-Ordner, was das gemeinsame Arbeiten wieder erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p><strong><em>Material organisieren<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Computer, Aufnahmeger\u00e4t, Kopfh\u00f6rer, geeignete Programme<\/p>\n<p><em><strong>Aufgaben verteilen<\/strong><b> <\/b><\/em><\/p>\n<p>Zu Beginn wurden gemeinsame Ideen, Erwartungen und Vorstellungen (z.B. welche Alltagssituationen, Dauer des Projekts, etc.) \u00a0notiert und diskutiert. In Folge teilten wir die zu erledigenden Aufgaben nach pers\u00f6nlichen Ressourcen ein.<\/p>\n<ol>\n<li>Alltagssituationen festlegen<\/li>\n<li>Dialoge ausformulieren<\/li>\n<li>Hilfestellung von Experten (Gespr\u00e4che, Seminarexkursionen)<\/li>\n<li>Tonaufnahme<\/li>\n<li>Bearbeiten der Audiodateien (schneiden und systematisch ordnen)<\/li>\n<li>Visuelle Darstellung (Bilder erstellen mit Storyboard)<\/li>\n<li>Homepage gestalten (Tonaufnahmen und Bilder zusammenf\u00fcgen)<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 30px\"><strong>3.<\/strong> <span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Durchf\u00fchrung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em><strong>Alltagssituationen festlegen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Zu Beginn legten wir einige Alltagssituationen fest, die wir in 17 Dialogen ausformulierten. Wir haben einige Gruppenmitglieder, die Deutsch als Zweitsprache gelernt hatten, und uns ihre Ersterfahrungen \u00a0mit der deutschen Sprache mitteilten. Deshalb war es f\u00fcr uns von gro\u00dfer Wichtigkeit, diese Dialoge nicht nur visuell, sondern auch auditiv festzuhalten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem arbeitete eine unserer Gruppenmitglieder vor kurzem ehrenamtlich in einem Deutschkurs und wusste daher, welche Situationen f\u00fcr jemanden, der nicht Deutsch kann, am wichtigsten seien.<\/p>\n<p><strong><em>Audioarbeit<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Tonaufnahme der Dialoge\/Phrasen<\/em><\/p>\n<p>Eine von uns lieh ein Aufnahmeger\u00e4t und einen Kopfh\u00f6rer von unserem LV-Leiter aus. Da das Ger\u00e4t relativ einfach zu bedienen ist, konnten ihre 15j\u00e4hrige Tochter und ihr 12j\u00e4hriger Sohn zu Hause (nach ein paar Proben) die vorgeschriebenen S\u00e4tze selbst\u00e4ndig aufnehmen. Es war uns wichtig, dass jeder Satz sowohl von einem M\u00e4dchen, als auch von einem Buben aufgenommen wird, damit wir authentische Stimmen haben, und bei der visuellen Darstellung flexibel Bilder von M\u00e4dchen und Buben verwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Bearbeitung: schneiden, speichern, systematisch ordnen<\/em><\/p>\n<p>Wir nahmen das Aufnahmeger\u00e4t mit den gespeicherten Audiodateien zur n\u00e4chsten Seminareinheit mit, um die Aufnahmen zu schneiden, ordnen und systematisch zu speichern, damit wir mit ihnen unkompilziert und flexibel weiterarbeiten k\u00f6nnen. Dazu empfahl uns unser LV-Leiter das Programm \u201cAudacity\u201d, das er uns davor am Computer auch vorstellte. Leider hatten wir mit dem Computer der Hochschule technische Probleme, deshalb arbeiteten wir auf einem eigenen Notebook weiter. Audacity war auf diesem Notebook bereits vorhanden, aber wir mussten noch LAME MP3 Encoder installieren, um die Audiodateien im MP3-Format importieren und exportieren zu k\u00f6nnen. Wir erhielten eine kurze Schulung, die wir mit dem Handy auch aufnahmen, danach konnten wir selbst\u00e4ndig weiterarbeiten. Leider vers\u00e4umten wir, die Daten und unsere Arbeit auf das Notebook zu kopieren, und speicherten alles nur auf einem USB-Stick. Dieser ist leider nach kurzer Zeit vollst\u00e4ndig kaputt gegangen, die Daten darauf waren nicht mehr zu retten. Wir kopierten also die Originaldateien nocheinmal vom Aufnahmeger\u00e4t, diesmal direkt auf das Notebook. Wir erstellten einen Arbeitsordner und einen Ordner f\u00fcr die Originaldateien.<\/p>\n<p>Wir bearbeiteten zuerst die Aufnahme mit der Bubenstimme. Wir verminderten die Nebenger\u00e4usche, machten ein paar S\u00e4tze etwas langsamer, und schnitten die Aufnahme in Einzelteile, die wir dann nach unserem System als MP3-Datei speicherten. Der Satz \u201cWie hei\u00dft du?\u201d wurde z.B. unter dem Namen \u201cB4F\u201d gespeichert, was f\u00fcr uns hei\u00dft: Bubenstimme, Situation 4, Frage.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schule.at\/news\/detail\/audiobearbeitung-mit-audacity.html\">https:\/\/www.schule.at\/news\/detail\/audiobearbeitung-mit-audacity.html<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Visuelle Darstellung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201eThe Storyboard\u201c<\/p>\n<p>Um die Alltagssituationen visuell darzustellen, entschieden wir uns f\u00fcr Storyboard und stellten einzelne Szenen, so gut es ging, nach. Es brachte viele Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Sehr positiv war, dass es viele unterschiedliche Situationen zum Ausw\u00e4hlen gab, wie auch verschiedenste Charaktere von Menschentypen und kleinere Details. Es ist sehr leicht zu bedienen, und ben\u00f6tigt daher nicht viel technisches\/mediales Fachwissen. Jedoch brachte es leider zum Nachteil, dass wir eine genaue Situation nicht nachstellen konnten z.B. dass ein Kind sich um die eigene Achse drehen kann und in anderen Richtungen blickt. Ebenso ist man mit der Ausarbeitung eingeschr\u00e4nkt, wenn man kein Abo abschlie\u00dft. Denn dann kann man pro Tag nur drei Szenen ausarbeiten, und diese in keiner hohen Qualit\u00e4t speichern. Es war sehr schwierig ein passendes Programm zu finden, indem keine finanziellen Bindungen eingegangen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong><em>Zusammenf\u00fcgen der Tonaufnahmen und der visuellen Darstellungen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die erstellten Bilder und Tonaufnahmen wurden auf einer Homepage, von der PH Wien aus, zusammengef\u00fcgt. F\u00fcr die Homepage haben wir uns vorerst auf drei Bilder beschr\u00e4nkt, um einen kleinen Input geben zu k\u00f6nnen, wie dieses Projekt aussehen k\u00f6nnte. Es ging ganz leicht, wir mussten nur die Dateien hochladen und konnten dann die passenden Bilder mit den Tonaufnahmen gut positionieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\"><strong>4.<\/strong> <span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em>Pitching: <\/em>Am 13.05.2016 wurden in einer Seminareinheit die Projekte der Kleingruppen nach ihrem aktuellen Stand vorgestellt. Im Plenum wurden konkrete Verbesserungsvorschl\u00e4ge gemacht, Feedback gegeben und Fragen beantwortet.<\/p>\n<p>Beim letzten Termin wird unser Endergebnis pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\"><strong>5. <\/strong><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Ergebnisse und Ausblick<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am wichtigsten ist, dass man die Sprache h\u00f6ren kann, da das H\u00f6ren der Sprache der erste wesentliche Schritt beim Spracherwerb ist. Mit dem Einsatz von Audiomedien ist die Unterst\u00fctzung des Sprachenlernens relativ einfach. Bilder dienen dazu, das Verstehen des Geh\u00f6rten visuell zu unterst\u00fctzen, wobei Storyboard noch nicht die ideale, aber f\u00fcr uns die bestm\u00f6glich erscheinende L\u00f6sung war. Um bessere Programme zu verwenden, fehlten uns finanzielle und pers\u00f6nliche Ressourcen. Als Weiterf\u00fchrung des Projektes w\u00e4ren Fotodokumentationen, eigene Zeichnungen oder Zusammenarbeiten mit Illustratoren denkbar. Wir finden, dass man diese Projektidee gut f\u00fcr Schulen\/Klassen abwandeln kann, sodass die Kinder mithilfe digitaler Medien selbst ein \u00e4hnliches Projekt nach ihren individuellen Bed\u00fcrfnissen und Ressourcen durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Wenn sich \u00dcbersetzerInnen zur Verf\u00fcgung stellen, kann man das Projekt auch mehrsprachig gestalten. In diesem Fall w\u00e4re die visuelle Darstellung hilfreich, aber nicht unbedingt n\u00f6tig. F\u00fcr die Tonaufnahmen k\u00f6nnen auch Smartphones eingesetzt werden, da es schon geeignete Apps frei zur Verf\u00fcgung stehen. Dazu wurden uns f\u00fcr Android \u201cWavePad Free\u201d und f\u00fcr IOS \u201cVoice Record Pro\u201d empfohlen.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung solcher Projekte bieten Sch\u00fclerInnen und Lehrpersonen die M\u00f6glichkeit, Kompetenzen in vielen Bereichen und auch vielseitig zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Hier der Link zu unserer Homepage:\u00a0<a href=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/sprachkurs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/sprachkurs\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Planung und Vorbereitung Gruppenfindung \/ Ideenfindung Unser Thema w\u00e4hlten wir aus pers\u00f6nlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses pers\u00f6nliche Interesse war das Fundament f\u00fcr unsere Gruppenfindung. 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