{"id":1508,"date":"2017-01-11T15:08:52","date_gmt":"2017-01-11T13:08:52","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=1508"},"modified":"2017-01-11T15:08:52","modified_gmt":"2017-01-11T13:08:52","slug":"rezension-das-kino-in-der-zeitung-notizen-zur-geschichte-der-kinomater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=1508","title":{"rendered":"Rezension: Das Kino in der Zeitung &#8211; Notizen zur Geschichte der Kinomater"},"content":{"rendered":"<p>Die Rezension wurde am 11. J\u00e4nner 2017 im Rahmen des SE Medienbildung verfasst.<\/p>\n<p><strong><em>Rezension zu: <\/em><em>Das Kino in der Zeitung &#8211; <\/em><em>Notizen zur Geschichte der Kinomater<br \/>\n<\/em><\/strong><em>T<\/em><em>extvorlage p<\/em><em>ubliziert von Anna H\u00f6gner<br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.medienimpulse.at\/articles\/view\/620?navi=1\">http:\/\/www.medienimpulse.at\/articles\/view\/620?navi=1<\/a><\/em><em> [Stand: 11.01.2017]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerne m\u00f6chte ich mich heute mit einem Text Anna H\u00f6gners, publiziert auf medienimpulse.at besch\u00e4ftigen. Sie behandelt in ihrem Schreiben die spannende Geschichte der Kinomater.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der archivarische Wert von Kinomatern ist gro\u00df. Die Mater ansich, sowie die in sie eingeschriebene Zeichen verleihen ihr historische Bedeutung. Kinomatern sind Teil der technischen Entstehungsgeschichte von Bilderdruck und Zeitung und ebenso Sparte der Wirtschaftsgeschichte des Kinos. Ihre Entstehung und das Arbeiten <em>(auch im Schulalltag)<\/em> damit ist \u00fcberaus spannend \u2013 verglichen mit den heutigen zur Verf\u00fcgung stehenden Medien gerade zu gro\u00dfartig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Manch Jugendlicher mag sich nun denken \u201eWas sind Matern eigentlich\u201c?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Ich muss zugeben, dass auch ich mir dar\u00fcber im Unklaren war. Aber gerade die Unnahrbarkeit fesselte mich beim Lesen der Arbeit &#8211; ebenfalls ein Grund, warum ich die Thematik in den Schulalltag einflie\u00dfen lassen w\u00fcrde, denn ansonsten wird die Technik (wahrscheinlich) in naher Zukunft in Vergessenheit geraten.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Ende des 18. Jahrhunderts stieg die Nachfrage nach Druckerzeugnissen rasant an. Man suchte nach einem Weg, einmal gesetzte Schrifts\u00e4tze zu konservieren und wiederholt verwenden zu k\u00f6nnen.(vgl. Gerhardt 1975: 121 ff.).<br \/>\nNach vielen Fehlentwicklungen erfand Jean Baptiste Genoux in den 1820er-Jahren das Verfahren der Papier-Stereotypie. Ein Schriftsatz wurde abgeformt, indem man einen Bogen feuchter Pappe in den fertigen Satz &#8222;einklopfte&#8220; und so einen Negativabdruck erhielt (vgl. ebd.). <a href=\"http:\/\/www.medienimpulse.at\/articles\/view\/620?navi=1\">Wurde diese leichte und robuste &#8222;Papiermatrize&#8220; oder &#8222;Mater&#8220; mit Schriftmetall ausgegossen, war der Satz als druckbares &#8222;Stereo&#8220; reproduziert \u2013 knapp 300 Jahre nach Gutenberg druckte man wieder mit unbeweglichen Lettern<\/a>. (vgl. H\u00f6gner, Anna)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Druckmatern sind also eine mediales Speichermedium. Als Zwischenstufe bei der Reproduktion von Druckvorlagen sind sie keine Drucke, obwohl sie Teil von Werbekampagnen waren, sind sie selbst nicht die Werbung und obwohl sie Bilder und Text transportierten sind sie selbst weder das eine noch das andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/2017\/01\/11\/rezension-das-kino-in-der-zeitung-notizen-zur-geschichte-der-kinomater\/mater\/\" rel=\"attachment wp-att-1509\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1509\" src=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/files\/2017\/01\/mater.jpg\" alt=\"mater\" width=\"540\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/mater.jpg 540w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/mater-300x188.jpg 300w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/mater-479x300.jpg 479w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Abbildung: Pressemater zu Vertigo (1958) und Anzeigenmater zu Le m\u00e9pris (1963). <\/em><br \/>\n<em> Quelle: \u00d6sterreichisches Filmmuseum<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das \u00f6sterreichische Filmmuseum hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, seinen Bestand an Kinomatern aufzubereiten. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der im Museum befindlichen Matern stammt aus den Jahren zwischen 1950 und 1970.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was wir heute als Anzeigen, Inserate, Standbilder f\u00fcr Magazine kennen, wurde auch damals zur Bewerbung der neusten Filme verwendet: f\u00fcr Zeitungen aufbereitete Fotos von SchauspielerInnen oder Szenen des Films wurden extra Pressematern angefertigt.<br \/>\nDiese wurden in Anzeigen, in den redaktionellen Teil, und sp\u00e4ter auch ins Fernsehprogramm integriert.<br \/>\nKombiniert mit einer Bildunterschrift, die den Inhalt des Films in wenigen Worten wiedergab, zumeist mit einer gesetzten Erg\u00e4nzung von Spieldauer, Spielzeit oder\u00a0 Schlagzeilen war die Werbekampagne geboren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Pers\u00f6nlich interessiert mich der Text, auf Grund meiner T\u00e4tigkeit in einer Marketing-Abteilung sehr. Die Anf\u00e4nge der Bewerbung von Filmen und die daraus resultierenden heutigen M\u00f6glichkeiten sind faszinierend.<br \/>\nDa wir im Deutschunterricht auch das Thema &#8222;Filme&#8220; im Lehrplan integriert haben, hat\u00a0 der Artikel auch f\u00fcr LehrerInnen Relevanz. Eine Exkursion in das Filmmuseum sowie der Vergleich der Matern mit heutigen Filmplakaten ist \u00fcberaus spannend und bietet einen intermedialen Zugang zur Thematik an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rezension wurde am 11. J\u00e4nner 2017 im Rahmen des SE Medienbildung verfasst. Rezension zu: Das Kino in der Zeitung &#8211; Notizen zur Geschichte der Kinomater Textvorlage publiziert von Anna H\u00f6gner Quelle: http:\/\/www.medienimpulse.at\/articles\/view\/620?navi=1 [Stand: 11.01.2017] Gerne m\u00f6chte ich mich heute <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=1508\">Continue Reading<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[234,242,287],"class_list":["post-1508","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tagebuch","tag-medienimpulse","tag-mepws16","tag-rezension"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1508"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1508\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1508"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1508"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}