{"id":1783,"date":"2017-10-28T15:43:27","date_gmt":"2017-10-28T13:43:27","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=1783"},"modified":"2017-10-28T15:43:27","modified_gmt":"2017-10-28T13:43:27","slug":"rezension-safer-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=1783","title":{"rendered":"Rezension: Safer Internet"},"content":{"rendered":"<p>Bei meiner Rezension beziehe ich mich auf zwei Plakat, die der Internetseite https:\/\/www.saferinternet.at\/broschuerenservice\/materialien-fuer-lehrende\/ entnommen sind. Das erste Plakat bezieht sich auf den generellen und sicheren Umgang mit Internetinhalten und der damit verbundenen verantwortungsbewussten Nutzung (https:\/\/www.saferinternet.at\/uploads\/tx_simaterials\/Plakat_StaySafe.pdf). Das zweite Plakat ist speziell auf die Verwendung in der Volksschule abgestimmt und soll Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ansprechen (https:\/\/www.saferinternet.at\/uploads\/tx_simaterials\/Flyer_Volksschule_01.pdf).<\/p>\n<p>Beide Plakate sind meiner Meinung sehr ansprechend gestaltet (Farben, Schrift, Platzierungen) und sprechen mit wenigen Inhalten sehr wichtige Aspekte an.<\/p>\n<p>Das erste Plakat \u201eStay Online, Stay Safe\u201c beinhaltet, entsprechender der Zielgruppe, Emojis, welche die direkte Verbund zu digitalen Medien darstellt. \u201eEin Emoji ist ein Ideogramm \u2013 eine Begriffsschrift sozusagen. Mittlerweile gibt es Emojis \u00fcberall. WhatsApp, Facebook, Twitter und Co. verhalfen den, aus Japan stammenden, Zeichen zum Aufstieg.\u201c (Vgl. http:\/\/www.focus.de\/digital\/handy\/besserwissen-emojis-und-ihre-bedeutung_id_4881428.html, letzter Zugriff: 27.10.2017) Gegliedert ist diese Plakat in sechs Bereiche: Datenschutz, Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr Fotos, objektive und \u201efake\u201c news, spam\/falsche Angebote, Hilfsstellen (Rat auf Draht) und weiterf\u00fchrende Tipps\/Hilfen<\/p>\n<p>Genauer m\u00f6chte ich auf das Plakat \u201eInternet \u2013 aber sicher!\u201c f\u00fcr Volksschulkinder eingehen und zu den einzelnen Punkten Stellung nehmen: Dieses ist in achte Bereiche gegliedert, im 9. lassen sich wieder weitere Tipps &amp; Hilfen finden.<\/p>\n<ol>\n<li>Datenschutz: Kinder scheint noch nicht ganz bewusst zu sein, dass im Netz Informationen \u00fcber die eigne Person ausgen\u00fctzt werden k\u00f6nnen und dies zu Problemen f\u00fchren kann. Die Reichweite, dass jede x-beliebige Person auf diese zugreifen kann, sobald Informationen online gestellt werden, muss begriffen werden.<\/li>\n<li>Datenschutz auf Bilder bezogen: besonders, wenn bereits Kinder im jungen Alter auf sozialen Medien aktiv sind, ist es wichtig zu wissen, keine privaten und fragw\u00fcrdigen Bilder dort reinzustellen. Lieder gibt es Personen, welche diese f\u00fcr obsz\u00f6ne Zwecke verwenden k\u00f6nnten. Die gilt auch besonders f\u00fcr Eltern, welche von ihren Kindern Bilder ins Internet stellen. Diese sollten bewusst und nicht leichtfertig ausgew\u00e4hlt werden, und die Einstellungen sollten auf \u201eprivat\u201c gestellt werden. Man sollte dar\u00fcber Bescheid wissen, wer die eigenen Fotos sehen kann.<\/li>\n<li>Cyber-Mobbing: ist genauso verletzend wie in der Realit\u00e4t. Leider ist die Hemmschwelle f\u00fcr Mobberinnen und Mobber, aufgrund der oft gegebenen Anonymit\u00e4t, niedriger als in real life. Es sollte bewusst Wert darauf gelegt werden, der Klasse zu vermitteln, dass auch diese (ab einem gewissen Alter) strafrechtlich verfolgt werden k\u00f6nnen. Generell sollten wertsch\u00e4tzende und h\u00f6fliche Umgangsformen im Mittelpunkt stehen und die F\u00e4higkeit, Kritik angemessenzu \u00e4u\u00dfern, gest\u00e4rkt werden.<\/li>\n<li>Objektive\/ sachliche News von fake news erkennen: Dazu k\u00f6nnen \u00dcbungen und Fallbeispiele gemacht werden. Die Kinder sollen zu kritischen Denkerinnen und Denker erzogen werden. An was k\u00f6nnte man erkennen, dass diese Nachricht nicht stimmen kann? Wie und wo kann man sich dar\u00fcber informieren, dass die wahr\/falsch ist?<\/li>\n<li>Umgang mit Kettenbriefen: Den Kindern muss bewusst werden, dass nichts Schlimmes passiert, wenn derartige Briefe nicht weitergeschickt werden. Die Sorgen und \u00c4ngste der Kinder sollten ernst genommen werden.<\/li>\n<li>Anvertrauen \u2013 bei Problemen, die auf das Internet zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, sollte nat\u00fcrlich dar\u00fcber gesprochen werden. Bereitschaft den Kindern zeigen, dass ihre Probleme ernst genommen werden und vertraulich behandelt werden.<\/li>\n<li>Besonders diesen Punkt finde ich sehr essentiell: Oft nimmt der Umgang mit digitalen Medien \u00fcberhand. Das Leben \u00fcber den Bildschirm ist NICHT das wahre Leben. Jedoch ist es ein Teil unseres Lebens geworden. Der bewusste Umgang ist notwendig.<\/li>\n<li>Das Verhalten, bei Fenstern, die pl\u00f6tzlich auftauchen, sollte ge\u00fcbt werden. Wie lese ich diese? Der richtige Umgang ist wichtig, um nicht versehentlich einen Virus oder \u00e4hnliches auf dem Ger\u00e4t zu installieren. Leider werden diesbez\u00fcglich oft \u201eFallen\u201c den Usern gestellt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Generell bleibt zu sagen, dass sich diese Plakate sehr gut f\u00fcr den Unterricht eignen und ich diese selbst verwenden und in der Klasse aufh\u00e4ngen w\u00fcrde. Es kann nicht fr\u00fch genug damit begonnen werden, die Kinder auf die virtuelle Welt vorzubereiten. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Kinder noch Kinder sind und ihre meisten Erfahrungen in der echten Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt machen sollten. Dabei sind zum gr\u00f6\u00dften Teil auch die Erziehungsberechtigten gefragt.<\/p>\n<p>Thomas Kritzinger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei meiner Rezension beziehe ich mich auf zwei Plakat, die der Internetseite https:\/\/www.saferinternet.at\/broschuerenservice\/materialien-fuer-lehrende\/ entnommen sind. 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