{"id":2037,"date":"2018-01-30T22:59:42","date_gmt":"2018-01-30T20:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=2037"},"modified":"2018-01-30T22:59:42","modified_gmt":"2018-01-30T20:59:42","slug":"rezension-medienbildung-im-ersten-dienstjahr-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=2037","title":{"rendered":"Rezension: Medienbildung im ersten Dienstjahr"},"content":{"rendered":"<p>Medienkompetenz in der Schule?<\/p>\n<p>In dem Artikel geht es um Bernhard Lahner, der \u00fcber seine Berufspraxis in der Radioproduktion spricht. Er besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, was n\u00f6tig sei, um Medienp\u00e4dagogik mit in die Schulklasse einflie\u00dfen zu lassen.<br \/>\nNach dem Studium ist der Drang von Theorie in die Praxis zu kommen sehr gro\u00df. Lahner spricht davon, dass er einer der ersten war, der bei der Digitalisierung dabei war. W\u00e4hrend seines Studiums gab es viele Synergien mit inhaltlichen Auseinandersetzungen und privaten Interessen. Lahners Schwerpunkt war die Audioproduktion, welche er dann sofort nutzen und ausprobieren wollte. Einige seiner Mitsch\u00fcler hatten bereits ein Radiostudio aufgebaut. Da die Direktion offen f\u00fcr Neues war, war dies kein Problem. Es gab f\u00fcr alle Sch\u00fcler\/innen ein Wahlsystem, in dem P\u00e4dagog\/innen verschiedene Inhalten anboten. Beispiele sind: Buch, Film, Theater, etc. Lahner bot im ersten Semester ein Wahlmodul an. Dieses nannte sich Radio und fand einmal pro Woche jeweils f\u00fcr eine Stunde statt. Im seinem Sommersemester lag sein Schwerpunkt auf der Medienbildung. Diesen Kurs durften Sch\u00fcler\/innen zwischen der 6. und 9. Schulstufe w\u00e4hlen. F\u00fcr das Modul Radio meldeten sich vier Sch\u00fcler\/innen an. Zu Beginn plante Lahner eine Sendereihe \u00fcber die Schullautsprechen und freie Radios. Es gab in der Gruppe viele Vorerfahrungen und Unterschiedlichkeiten, welche aufgenommen wurden. Dies wurde angeh\u00f6rt und analysiert. Am Beginn des Wintersemesters interviewten sie einen Regisseur. Es war nicht der Umgang mit den Aufnahmeger\u00e4ten, der die Jugendlichen forderte, sondern das Reden. Die Aufnahme des Filmemachers wurde dann im Studio bearbeitet. Die Schneidarbeit bef\u00f6rdert die Computer- und Medienkompetenz der Sch\u00fcler\/nnen. Ein p\u00e4dagigische\/r Dirigent reichte v\u00f6llig aus. \u201eIm Volksschul- und Sonderschulbereich ist vermutlich eine intensivere Betreuung notwendig, trotzdem, denke ich, ist ein altersad\u00e4quater Zugang zu Technik und Schnittprogramm machbar\u201c, so Lahner. F\u00fcr sein Modul \u201eMedienkompetenz\u201c holte sich Lahner Hilfe vom HackerInnenkollektiv Chaos Computer Club Wien. Dies war laut Lahner die beste Entscheidung in seinem ersten Dienstjahr, da ihm die Sachen so viel leichter fielen. Eine \u00dcbung als Beispiel: Die Sch\u00fcler\/innen sollten sich mit dem Aufbau von Webseiten, wie Facebook und Youtube besch\u00e4ftigen. Beim n\u00e4chsten Mal wurde \u00fcber Kennw\u00f6rter und Passw\u00f6rter gesprochen.<br \/>\n\u00dcber sein Wahlmodul sagt Lahner folgendes:\u201c Meinen Erfahrungen zufolge kann ich es sehr empfehlen mit Jugendlichen medienp\u00e4dagogisch zu arbeiten.\u201c Die Sch\u00fcler\/innen lernen dabei viel Geduld, Reflexionsprozesse zu gestalten und Fragen zu stellen. Es geht um die Weiterentwicklung und F\u00f6rderung unserer Gesellschaft und es ist wichtig dies auch unseren Kindern zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist dies ein wichtiges Thema heutzutage, mit dem sich alle Menschen besch\u00e4ftigen sollten. Unsere Gesellschaft ist umgeben von Technologie, wie Computer, Handys, Tablets, etc. Diese Ger\u00e4te sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und deswegen sollten wir dies auch als Thema aufgreifen und uns dar\u00fcber Gedanken machen. Ich finde in dem Artikel ist es sehr gut dargestellt. Es sollte in jeder Schule solch ein Wahlfach geben. Jedes Kind hat einen Computer, ein Handy oder Tabet und es w\u00e4re wichtig auch die Richtige Nutzung dieser Ger\u00e4tschaften zu k\u00f6nnen. Ich selbst kenne mich auf meinem Handy bestens aus, jedoch habe ich was das Thema Computer angeht einige Schwierigkeiten. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man sich hinsetzen und versuchen es alleine zu verstehen, doch gibt es viele interessante Dinge, die mir mit Medien machen k\u00f6nnen und die uns nicht bewusst sind. Solch ein Wahlmodul w\u00e4re perfekt daf\u00fcr geeignet. Man k\u00f6nnte zum Beispiel eine Radiosendung oder eine Fernsehsendung mit den Kindern machen oder die Ideen der Kinder gemeinsam versuchen umzusetzen. Meiner Ansicht nach sollten Handys zum Beispiel nicht zu sehr im Alltag der Kinder eine Rolle spielen, jedoch gibt es f\u00fcr jedes Medium eine Art es spielerisch einzusetzen. Es geht um die Weiterentwicklung und F\u00f6rderung unserer Gesellschaft und es ist wichtig dies auch unseren Kindern zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medienkompetenz in der Schule? In dem Artikel geht es um Bernhard Lahner, der \u00fcber seine Berufspraxis in der Radioproduktion spricht. Er besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, was n\u00f6tig sei, um Medienp\u00e4dagogik mit in die Schulklasse einflie\u00dfen zu lassen. 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