{"id":2319,"date":"2018-07-06T11:38:15","date_gmt":"2018-07-06T09:38:15","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=2319"},"modified":"2018-07-06T11:38:15","modified_gmt":"2018-07-06T09:38:15","slug":"rezension-zum-einsatz-von-sheeplive-cartoons-im-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=2319","title":{"rendered":"Rezension zum &#8222;Einsatz von Sheeplive-Cartoons im Unterricht&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>verfasst von: Natalie KRYSTL\/Studentin an der PH Wien<\/p>\n<p>Idee\/Ziel: Verwendung von Kurztrickfilmen um auf die Gefahren und Risiken im Internet aufmerksam zu machen bzw. die Kinder darauf zu sensibilisieren.<\/p>\n<p>Die Idee dahinter ist jene, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern von der Volksschule bis zur Sekundarstufe I die Gefahren des Internets mit kurzen Cartoons n\u00e4her zu bringen (<a href=\"http:\/\/www.sheeplive.eu\/\">http:\/\/www.sheeplive.eu\/<\/a> ).<br \/>\nEs wird z. B. darauf aufmerksam gemacht, was dahinterstehen kann, wenn man in einem Chatraum angesprochen wird und die andere Person diese neue \u201eFreundschaft\u201c geheim halten m\u00f6chte (<a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/fairytales\/der-verheimlichte-freund\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/fairytales\/der-verheimlichte-freund<\/a>).<\/p>\n<p>Das Projekt wurde in der Slowakei unter dem Namen \u201eVerantwortungsbewusstsein\u201c gestartet \u2013 in \u00d6sterreich ist das \u00d6sterreichische Institut f\u00fcr angewandte Telekommunikation (\u00d6IAT) der Kooperationspartner. Auf der Startseite findet man viele Schafe, deren Wolle die Flagge des jeweiligen Landes darstellt, welches sich beteiligt und in deren Sprache die Inhalte wiedergegeben werden.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Kurzvideos haben den gleichen Handlungsort sowie die selben Personen: eine Alm, einen Senner, einen naiven Schafhirten sowie Schafe und Schafb\u00f6cke. Trotz des f\u00fcr uns vielleicht etwas ungew\u00f6hnlichen Rahmens, greifen die Cartoons die mediale Lebenswelt der Kinder auf.<\/p>\n<p>In jedem Trickfilm gibt es den klassischen Konflikt zwischen Gut und B\u00f6se und am Ende immer eine Botschaft, wie man sich sch\u00fctzen kann (bspw. indem man nicht einfach alles glaubt, was man im Internet liest, sondern recherchiert und Seiten vergleicht, bevor man sich sofort ein Urteil bildet ohne weiter zu hinterfragen <a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/fairytales\/weisse-schafe\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/fairytales\/weisse-schafe<\/a>).<\/p>\n<p>Es gibt ein Methodenhandbuch (<a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/sites\/default\/files\/methodik_handbuch_sheeplive_cartoons.pdf\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/sites\/default\/files\/methodik_handbuch_sheeplive_cartoons.pdf<\/a>), welches das Konzept und die Ziele der Seite erl\u00e4utert. Man findet in diesem auch Handlungsempfehlungen und erg\u00e4nzende Aktivit\u00e4ten sowie weiterf\u00fchrende Spiele zur jeweiligen Thematik.<\/p>\n<p>Die Animationsfilme dauern durchschnittlich 3 Minuten, wobei in etwa 2:40 Minuten tats\u00e4chlich die Geschichte samt der Botschaft erz\u00e4hlt\/erkl\u00e4rt wird. Ist also kurz und b\u00fcndig, aber dennoch sehr aussagekr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Neben den Cartoons findet man auf der Homepage auch<\/p>\n<ul>\n<li>ein Glossar (erl\u00e4utert Akronyme: <a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/glossar\/akronyme\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/glossar\/akronyme<\/a>),<\/li>\n<li>Spiele (wie Memory: <a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/games\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/games<\/a>),<\/li>\n<li>Material zum Download (z. B. Hintergrundbilder: <a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/downloads\/wallpapers\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/downloads\/wallpapers<\/a>),<\/li>\n<li>ein Quiz (dzt. zu f\u00fcnf der neun angebotenen Trickfilme: <a href=\"http:\/\/at.sheeplive.eu\/test\/rache\">http:\/\/at.sheeplive.eu\/test\/rache<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich finde die Idee, die dahinter steht sehr gut \u2013 mit kurzen Animationsfilmen auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen, welche man dann gemeinsam im Unterricht weiter besprechen\/analysieren kann.<\/p>\n<p>Mit der Umsetzung kann ich aber nicht so viel anfangen, da mich die Cartoons nicht ansprechen. Ein Senner und ein naiver Schafhirte (die beide nur sp\u00e4rlich bekleidet sind) stellen meiner Meinung nach nicht wirklich Figuren dar, zu welchen der Gro\u00dfteil der in \u00d6sterreich lebenden Kinder eine Beziehung herstellen k\u00f6nnen. Die Stimmen sind auch nicht sehr sympathisch und wirken eher unpers\u00f6nlich. Und gerade in der heutigen Zeit, sind diese archetypischen Rollenverteilungen fehl am Platz (die einzig weiblichen Figuren sind jene Schafe, die ausgenutzt bzw. l\u00e4cherlich gemacht werden).<\/p>\n<p>Aber man kann die Cartoons heranziehen, wenn man bestimmte Themen vorbereitet, da sie eine gute Grundlage bilden, in welche Richtung man Gespr\u00e4che zur jeweiligen Thematik leiten sollte.<\/p>\n<p>Man kann sich gute Anregungen holen und es selbst dann besser machen \u2013 denn es muss ja hoffentlich kein Trickfilm sein, mit welchem man die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dazu bringt, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und falls doch, findet man online bestimmt gen\u00fcgend Material, sobald man wei\u00df, in welche Richtung es gehen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>verfasst von: Natalie KRYSTL\/Studentin an der PH Wien Idee\/Ziel: Verwendung von Kurztrickfilmen um auf die Gefahren und Risiken im Internet aufmerksam zu machen bzw. die Kinder darauf zu sensibilisieren. 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