{"id":2597,"date":"2019-01-22T22:54:02","date_gmt":"2019-01-22T20:54:02","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=2597"},"modified":"2019-01-22T22:54:02","modified_gmt":"2019-01-22T20:54:02","slug":"kuenstliche-intelligenz-in-der-bildung-cobots-und-smarte-klassenzimmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=2597","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz in der Bildung: Cobots und Smarte Klassenzimmer"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Moment kann man kaum oder\nkeine K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) in Schulen finden. Ich m\u00f6chte hier, gest\u00fctzt\nauf den unten genannten Artikel, \u00dcberlegungen pr\u00e4sentieren, wie in den n\u00e4chsten\n25 Jahren KI in Schulen eingesetzt werden k\u00f6nnte. Dabei geht die KI weg von\nComputern und Tablets, sodass sie auf anderen Wegen mit Sch\u00fclerinnen und\nSch\u00fclern interagieren und die Lehrpersonen unterst\u00fctzen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Idee der Autoren ist, dass\nKI in Roboter eingesetzt wird, wodurch die Roboter im Klassenraum t\u00e4tig werden\nk\u00f6nnen. Forscher der Robotik sind derzeit damit besch\u00e4ftigt Roboter zu\nentwickeln, die den Menschen im Alltag helfen sollen (z.B. Hausarbeit, einkaufen,\n\u2026). F\u00fcr einen im Schulsystem t\u00e4tigen Roboter schlagen die Autoren den Namen \u201eEducational\nCobot\u201c vor. \u201eCobot\u201c besteht aus den W\u00f6rtern \u201eRobot\u201c und \u201eco-worker\u201c, da die\nCobots als Assistenz zu den menschlichen Lehrpersonen zu sehen sind. F\u00fcr derzeitige\nLehrerinnen und Lehrer ist es eine Herausforderung 25 Kinder in einer Klasse\ndifferenziert zu unterrichten. Der Cobot w\u00e4re wie ein zus\u00e4tzlicher Lehrer, der\ndie eigentliche Lehrperson unterst\u00fctzt. Die Kombination von KI und Robotik hat\ndas Potential Technologie f\u00fcr Bildung zu schaffen, dessen Zweck es ist der Lehrperson\nund den Lernenden zu helfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Um mit Robotern gut arbeiten zu k\u00f6nnen,\nsollten sie aussehen wie ein Mensch. Zum einen gibt es das Argument, dass\nmenschliche Intelligenz sehr stark mit der physischen Erscheinung und den Sinneskan\u00e4len\nzusammenh\u00e4ngt. Auch Roboter sollten Sensoren haben, die die Sinne f\u00fcr sie ersetzen.\nZum anderen sind die Klassenr\u00e4ume f\u00fcr Menschen gebaut. Daher m\u00fcssen die Roboter\ndem menschlichen Erscheinungsbild angepasst werden um verschiedenes Equipment,\nwie z.B. Papier, einen Stift, usw. verwenden zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem gibt es Studien,\ndie besagen, dass intelligente Technologien eher akzeptiert werden, wenn sie\nmenschen\u00e4hnlich erscheinen. Wir haben unser gesamtes Leben gelernt mit Menschen\nzu interagieren. Auch Kinder in der Schule m\u00fcssen lernen mit Menschen umgehen\nzu k\u00f6nnen. Daher scheint es ein logischer Weg zu sein, Roboter wie Menschen zu\nentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber KI\nkann auch ohne Roboter in Lernumgebungen eingesetzt werden. Wird die KI direkt\nins physische Klassenzimmer geholt, kann man von einem \u201eSmart Classroom\u201c\nsprechen, das die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die Lehrpersonen und auch die\nCobots unterst\u00fctzen kann. Wie kann die KI im Klassenzimmer ausschauen? Zum Beispiel\nkann es intelligente W\u00fcrfel geben, die zum Erarbeiten des Zahlenraum 100\ngedacht sind. Jeder W\u00fcrfel wei\u00df, welche Nummer er ist und kann durch\nFarbsignale \u201erichtig\u201c oder \u201efalsch\u201c anzeigen. Die KI stellt Fragen, die die Sch\u00fclerin\noder der Sch\u00fcler beantworten muss: \u201eNimm den W\u00fcrfel f\u00fcr die Zahl 28!\u201c Durch Aufleuchten\nder Farbe wei\u00df die Sch\u00fclerin oder der Sch\u00fcler, ob die Antwort richtig war. Daf\u00fcr\nw\u00fcrde weder eine Lehrperson noch ein Cobot gebraucht werden. Ein komplizierteres\nBeispiel f\u00fcr KI beim Lernen w\u00e4re eine intelligente Gitarre. Die Gitarre kann\ndie Akkorde direkt am Griffbrett anzeigen und durch Sensoren registrieren, ob\ndie Finger richtig platziert sind. Die gerade gespielten Noten k\u00f6nnen am Tablet\nhervorgehoben werden. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die \u00dcbesequenzen aufgenommen und der\nLehrperson sp\u00e4ter gezeigt, Verlaufsmodelle erstellt oder h\u00e4ufige Fehler\naufgezeigt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nweitere M\u00f6glichkeit KI ins Klassenzimmer zu holen sind Sensoren, die die\nSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Handgelenk tragen, \u00e4hnlich den Sensoren, die man\nbeim Sport tragen kann. Damit k\u00f6nnen Puls, Blutdruck, Stressfaktoren, Lautst\u00e4rke\nder Umgebung, usw. registriert und analysiert werden. So kann der Sensor z.B.\nmessen, ob ein Sch\u00fcler oder eine Sch\u00fclerin aufmerksam ist, ob er oder sie die\nKlasse verl\u00e4sst oder Stress hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend\nkann gesagt werden, dass es einige \u00dcberlegungen zu KI in Klassenzimmern mit oder\nohne Roboter gibt. Die technologische Entwicklung der letzten 25 Jahre hat sehr\nviel hervorgebracht, daher kann man gro\u00dfe Entwicklungen in den n\u00e4chsten 25\nJahren erwarten. In Japan und S\u00fcdkorea sind Roboter in Schulen schon im Einsatz.\nZwar sind sie noch nicht mit KI gekoppelt, aber ich denke es ist nicht mehr\nweit bis dahin. <\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s40593-016-0095-y\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s40593-016-0095-y (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s40593-016-0095-y<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Verfasst von Lisa Brunner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Moment kann man kaum oder keine K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) in Schulen finden. Ich m\u00f6chte hier, gest\u00fctzt auf den unten genannten Artikel, \u00dcberlegungen pr\u00e4sentieren, wie in den n\u00e4chsten 25 Jahren KI in Schulen eingesetzt werden k\u00f6nnte. 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