{"id":2724,"date":"2019-02-02T12:20:35","date_gmt":"2019-02-02T10:20:35","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=2724"},"modified":"2019-02-02T12:20:35","modified_gmt":"2019-02-02T10:20:35","slug":"3-aspekte-des-iot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=2724","title":{"rendered":"3 Aspekte des IoT"},"content":{"rendered":"\n<p>von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula\nRaberger<\/p>\n\n\n\n<p>Das Internet der Dinge zeigt sich in 3 vorwiegenden Trends,\ndie sich teilweise unabh\u00e4ngig voneinander entwickelt haben. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\nRFID <\/h4>\n\n\n\n<p>Die RFID oder auch Radio-Frequenz-Identifikation erm\u00f6glicht,\nwie der Begriff schon vermuten l\u00e4sst, die automatische Identifikation bzw.\nAddressierbarkeit von Personen, Tieren oder Dingen. Eine \u00e4ltere Version des\nRFID ist der allseits bekannte Barcode. Bereits w\u00e4hrend des 2. Weltkrieges wurden\nRadiowellen zur Identifikation von mit Sendern ausgestatteten Flugzeugen\nvorgenommen, womit hier der Beginn der Entwicklung der RFID-Technologie zu\nsehen ist (Bouda, 2012, S.13). <\/p>\n\n\n\n<p>Um RFID nutzen zu k\u00f6nnen bedarf es eines elementaren\nHardware-Teils, dem sogenannten Transponder (RFID-Tag). Dieser Mikrochip\nbesteht aus einem Datenspeicher und einer Antenne. Mittels Radiowellen kann ein\nFunk-Chip von einem Leseger\u00e4t eindeutig und kontaktlos identifiziert werden.\nDie Tags stellen die Basis zur Verkn\u00fcpfung von physischen Objekten und\nDatensystemen dar. <\/p>\n\n\n\n<p>Anwendung: als Mitarbeiterausweis, als unsichtbarer Diebstahlschutz, zur Kennzeichnung von Waren, zur Identifikation und Lokalisierung von Objekten. In der Produktion und auf dem Dienstleistungssektor k\u00f6nnen diese Chips detaillierte Informationen \u00fcber Bearbeitungsstatus und Produkteigenschaften \u00fcbertragen, wodurch Prozesse l\u00fcckenlos dokumentiert werden k\u00f6nnen. Durch diese M\u00f6glichkeit des Informationsflusses und die M\u00f6glichkeit der gleichzeitigen Erfassung vieler Transponder<a href=\"#_ftn1\">[<\/a> wird diese Technik in Verbindung mit dem Internet der Dinge im Handel, in der Industrie 4.0 und in der Logistik bereits angewandt (featured Business, 2017). <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\nUbiquitous Computing<\/h4>\n\n\n\n<p>Gepr\u00e4gt wurde dieser Begriff in den 90er Jahren des vorigen\nJahrhunderts im kalifornischen Xerox Palo Alto Research Center. Die Computer\nsollten von den Schreibtischen und Serverr\u00e4umen weg in den Hintergrund treten.\nGelingen sollte dies durch die immer mehr fortschreitende Miniaturisierung der\nComputerchips (mit trotzdem immer h\u00f6herer Rechenleistung und einem verringerten\nEnergieverbrauch). Ab diesem Zeitpunkt wird es m\u00f6glich stecknadelgro\u00dfe Computer\nin die Dinge der Umgebung zu implementieren (Sprenger &amp; Engemann, 2015,\nS.14 f.).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\nCloud Computing<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Infrastrukturen und die damit einhergehende Anh\u00e4ufung\nund Auswertung gro\u00dfer Datenmengen (Stichwort Big Data) f\u00fcr das sogenannte Cloud\nComputing sind 2006 entstanden. Als Datenquellen fungieren hier einerseits die\nSmartphones und Tablets und andererseits ziehen Anbieter wie Google, Facebook,\nAmazon, Microsoft und Apple ihre Daten aus den angebotenen Services. So liegen\nbeim Streaming (Audio\/Video) oder beim Online-Shopping die relevanten Daten in\nder Cloud (Sprenger &amp; Engemann, 2015, S. 18f.).<\/p>\n\n\n\n<p>Die virtuelle Rechenwolke besteht aus vielen verschiedenen,\nmiteinander vernetzten und verbundenen Rechnern. Bereitgestellt werden z.B.\nSpeicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware. Der Vorteil f\u00fcr den\nNutzer besteht darin, dass sich dieser direkt \u00fcber das Internet in das System\neinloggen und dieses nutzen kann, ohne die Installation und Betreuung eigener\nRechensysteme, was kostenintensiver und aufwendiger w\u00e4re (novadex, o.D.). <\/p>\n\n\n\n<p>Bouda, D. (2012). <em>RFID\nund Barcode. Ersatz oder Erg\u00e4nzung<\/em>? Hamburg: Diplomica Verlag GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>Featured Business (30.5.2017). <em>Kleiner Chip \u2013 gro\u00dfe Wirkung: RFID ganze Branchen optimiert<\/em>.\nAbgerufen am 5.1.2019, von <a href=\"https:\/\/www.vodafone.de\/business\/featured\/technologie\/rfid-effiziente-prozesse\/\">https:\/\/www.vodafone.de\/business\/featured\/technologie\/rfid-effiziente-prozesse\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Novadex\nGmbH. (o.D.). <em>Definition Cloud Computing\n\u2013 Was ist Cloud Computing<\/em>? Abgerufen am 7.1.2019, von <a href=\"https:\/\/novadex.com\/de\/glossar-artikel\/definition-cloud-computing-was-ist-cloud-computing\/\">https:\/\/novadex.com\/de\/glossar-artikel\/definition-cloud-computing-was-ist-cloud-computing\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Sprenger, F. &amp; Engemann, Ch. (2015). <em>Internet der Dinge. \u00dcber smarte Objekte,\nintelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt<\/em>.\nBielefeld: Transcript Verlag.<br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n=<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger Das Internet der Dinge zeigt sich in 3 vorwiegenden Trends, die sich teilweise unabh\u00e4ngig voneinander entwickelt haben. 1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; RFID Die RFID oder auch Radio-Frequenz-Identifikation erm\u00f6glicht, wie der Begriff schon vermuten l\u00e4sst, <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=2724\">Continue Reading<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":24,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33,27],"tags":[95,288,361],"class_list":["post-2724","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-iot","category-wissens-und-informationsgesellschaft","tag-cloud-computing","tag-rfid","tag-ubiquitous-computing"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/24"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2724"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2724\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2724"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2724"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}