{"id":3470,"date":"2020-01-09T18:54:00","date_gmt":"2020-01-09T16:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=3470"},"modified":"2020-01-09T18:54:00","modified_gmt":"2020-01-09T16:54:00","slug":"bildung-in-der-digital-vernetzen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=3470","title":{"rendered":"Bildung in der digital vernetzen Welt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Bildung in der digitalen vernetzten Welt - Erkl\u00e4rung des Dagstuhl-Dreiecks\" width=\"829\" height=\"466\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_R0p6VSJ47E?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_R0p6VSJ47E\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_R0p6VSJ47E<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Frankfurt-Dreieck<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Frankfurt-Dreieck ist eine Erweiterung des Dagstuhl-Dreiecks, welches im Video genauer beschrieben wird. Es versucht einen Rahmen zu schaffen, der alle relevanten Perspektiven des digitalen Wandels beinhaltet. Es richtet sich an Forscher\/innen und all jene Personen, die sich mit Bildung im Zusammenhang mit dem digitalen Wandeln besch\u00e4ftigen. Die Zielgruppe dieses Modells ist sehr breitgef\u00e4chert. Sowohl Schulen, sonstige Einrichtungen f\u00fcr Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie die Lehrer\/innenbildung, -ausbildung und -fortbildung k\u00f6nnen von diesem Modell profitieren. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Modell werden drei Perspektiven besprochen, die man bei der Medienbildung beachten sollte. Sie werden als technologisch-mediale Perspektive, gesellschaftlich-kulturelle Perspektive und Interaktionsperspektive bezeichnet. Die Teilhabe am digitalen Wandel kann nur gelingen, wenn alle drei Perspektiven systematisch und sich wiederholend eingenommen werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"548\" height=\"422\" src=\"https:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/files\/2020\/01\/Frankfurtdreieck.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3472\" srcset=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Frankfurtdreieck.png 548w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Frankfurtdreieck-300x231.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/dagstuhl.gi.de\/fileadmin\/GI\/Allgemein\/PDF\/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf\">https:\/\/dagstuhl.gi.de\/fileadmin\/GI\/Allgemein\/PDF\/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Technologisch-mediale Perspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel der technologisch-medialen Perspektive ist es, Ph\u00e4nomene und Strukturen der digitalen Welt zu hinterfragen und analysieren. Dadurch werden die Menschen bef\u00e4higt die digitale Welt mitzugestalten. Damit man dieses Ziel erreichen kann, braucht es eine Auseinandersetzung mit Fragen, Funktionen, Gestaltungsmitteln usw.  Wichtig ist, dass alle Informationen der digitalen Medien durch die Kultur und pers\u00f6nliche Perspektive gepr\u00e4gt werden. Der\/die Auftraggeber\/in oder der\/die Ersteller\/in beeinflusst, was f\u00fcr andere sichtbar ist und was nicht. Ein solches Wissen, die daf\u00fcr ben\u00f6tigten Kompetenzen und Probleml\u00f6sungsstrategien sind daher die Basis f\u00fcr eine reflektierte Teilhabe an der digitalen Welt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der gesellschaftlich-kulturellen Perspektive wird das Wechselspiel zwischen Individuen, Gesellschaft und den digitalen Medien unter die Lupe genommen. Dabei wird auch der digitale Wandel und die Medialisierung ber\u00fccksichtigt. Grunds\u00e4tzlich geht es um die Ver\u00e4nderungen, die eine Gesellschaft durchl\u00e4uft und  um die Chancen und Probleme, die einem in diesem Bereich begegnen. Durch den Wandel der digitalen Medien werden Spuren im Bereich der Kommunikation, Interaktion sowie auch im politischen Bereich hinterlassen. Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Gesellschaft werden durch diesen Wandel ausgeweitet. Normen und Regeln in der Technologie werden durch einen solchen Wandel immer wieder neu strukturiert. Gesellschaftliche Aushandlungen bestimmen die \u00d6ffentlichkeit oder auch Privatheit. Des Weiteren werden die Interaktionsm\u00f6glichkeiten entweder begrenzt oder zugelassen. Die Bildungsinstitutionen werden durch digitale Technologien und Techniken gepr\u00e4gt, wodurch das Bildungssystem wesentlich zum Grad der Durchdringung dieser Medien beitr\u00e4gt. Durch sie werden die Kompetenzen zur Nutzung der digitalen Medien weitergegeben. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interaktionsperspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Interaktionsperspektive steht die Frage, wie diese Fakten genutzt werden im Vordergrund. Das Augenmerk der Interaktionsperspektive liegt auf den Menschen. Es stellt sich die Frage, wie Menschen digitale Medien und Systeme nutzen und welche sie verwenden. Au\u00dferdem wird erforscht, warum und wozu sie genutzt werden, inwiefern diese Menschen am digitalen Wandel beteiligt sind und in diesem auch mitwirken. Im Fokus stehen dabei die Aspekte Nutzung, Handlung und Subjektivierung. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei der <strong>Nutzung<\/strong><em> <\/em>geht es um das funktionale Anwenden von digitalen Systemen, sowie Medien. Es geht um den gestalterischen, rezeptiven, kommunikativen sowie probleml\u00f6senden und organisatorischen Einsatz von Medien. <strong>Handlungen<\/strong> integrieren diese Nutzungsoptionen nun in ganz verschiedenen sozialen Praktiken. Bei diesem Vorgang werden kulturelle und traditionelle Kommunikations- und Interaktionsformen aufgenommen sowie umgebaut. Dieser Prozess wird in den Lehr- und Lerntechniken und Bildungsmedien gleich gewertet. Diese Handlungsoptionen tragen auch dazu bei die eigenen Kompetenzentwicklungen voranzutreiben.  Die <strong>Subjektivierung<\/strong> ist der Prozess des Zusammenwirkens von digitalen Medien bzw. Systemen und dem menschlichen Handeln. Dadurch k\u00f6nnen die menschliche Identit\u00e4tsbildung sowie die Identit\u00e4tsentwicklung erm\u00f6glicht, aber auch behindert werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literaturangabe: <\/strong> <a href=\"https:\/\/dagstuhl.gi.de\/fileadmin\/GI\/Allgemein\/PDF\/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf\">https:\/\/dagstuhl.gi.de\/fileadmin\/GI\/Allgemein\/PDF\/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/medienarchiv.phwien.ac.at\/file_embed?file=5575&#038;embed_title\" border=\"0\" scrolling=\"yes\" width=\"100%\" height=\"250\"><\/iframe>\n\n\n\n<p>Erstellt von Vanessa Forster, Theresa B\u00f6sch und Anna Zacharia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Frankfurt-Dreieck Das Frankfurt-Dreieck ist eine Erweiterung des Dagstuhl-Dreiecks, welches im Video genauer beschrieben wird. Es versucht einen Rahmen zu schaffen, der alle relevanten Perspektiven des digitalen Wandels beinhaltet. 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