{"id":4254,"date":"2020-12-16T15:36:29","date_gmt":"2020-12-16T14:36:29","guid":{"rendered":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=4254"},"modified":"2021-01-07T21:46:24","modified_gmt":"2021-01-07T20:46:24","slug":"gute-medien-schlechte-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=4254","title":{"rendered":"Gute Medien &#8211; schlechte Medien"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Was d\u00fcrfen Medien, wo beginnt der journalistische Auftrag und wo enden die Verpflichtungen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><sub>von Sophie \u00d6sterreicher, Sandra Fritsch, Veronika Hinterstoisser, Gerold Berger<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p>Gute Medien \u2013 schlechte Medien \u2013 eine Analyse anhand des Terrors in Wien vom 2.11.2020<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"603\" src=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/newspaper-943004_960_720.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4287\" srcset=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/newspaper-943004_960_720.jpg 960w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/newspaper-943004_960_720-300x188.jpg 300w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/newspaper-943004_960_720-768x482.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/zeitung-papier-zeitungspapier-943004\/\">Zeitung Papier Zeitungspapier &#8211; Kostenloses Foto auf Pixabay<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zeitungen stehen als Ausdruck unseres Selbstverst\u00e4ndnisses. Je nachdem, wie wir uns selbst sehen, nutzen wir diverse Medien. Wir, uns selbst als intellektuelle Student*innen bezeichnend, lesen den Standard, suchen Aktivit\u00e4ten im Falter und bl\u00e4ttern in der Zeit. Aber Medien wie \u00d6sterreich oder Heute kommen in unserem Medienrepertoire selten bis gar nicht vor, maximal um sich \u00fcber die rei\u00dferischen \u00dcberschriften und hetzenden, aufschreckenden Schlagworte zu unterhalten und diese zum Thema zu machen. Aber ernsthafte Informationen und den Daumen am Puls der Zeit erhalten und haben wir nur im sogenannten Qualit\u00e4tsjournalismus.<\/p>\n\n\n\n<p><em><span class=\"has-inline-color has-medium-black-color\">Doch woher kommt diese Unterscheidung in \u201egute\u201c und \u201eschlechte\u201c Medien?<\/span><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Indiz daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass Kronen Zeitung und Heute sich nicht dem Presserat verschrieben haben, \u00d6sterreich aber schon, ebenso wie die bereits oben genannten Qualit\u00e4tsjournale. Was an sich jedoch noch nichts verhei\u00dfen mag, da auch das Kinomagazin Skip sowie die Hausarztzeitung sich dem Presserat verschrieben haben. N\u00e4here Informationen zu diesem sind <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.presserat.at\/show_content.php?sid=38\" target=\"_blank\">hier<\/a> zu finden. <br>Dennoch, Krone, \u00d6sterreich und Heute haben es gemeinsam in den Jahren 2011 bis 2014 auf gemeinsame 63 Verst\u00f6\u00dfe gegen den Presserat gebracht, entnommen aus den <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/Medienimpulse ISSN 2307-3187 Jg. 54, Nr. 1, 2016 Lizenz: CC-BY-NC-ND-3.0-AT S1\" target=\"_blank\">Medienimpulsen<\/a>. Diese aus ganz unterschiedlichen Gr\u00fcnden, was an sich ebenso nichts bedeutet, denn auch nach au\u00dfen hin seri\u00f6sere Medien, wie der Kurier, versto\u00dfen ab und an gegen den Ethikkodex des Presserats.<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"has-inline-color has-black-color\"><em>Doch was besagt dieser Ehrenkodex des Presserates und was bedeutet es, wenn man dagegen verst\u00f6\u00dft?<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Der Ehrenkodex regelt sozusagen das journalistische Spielfeld. Er gibt demnach also Richtlinien im Umgang mit folgenden Themen vor, an welchen sich die Medien zu orientieren und halten haben, wenn sie sich dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.presserat.at\/rte\/upload\/pdfs\/grundsaetze_fuer_die_publizistische_arbeit_ehrenkodex_fuer_die_oesterreichische_presse_idf_vom_07.03.2019.pdf\" target=\"_blank\">Presserat<\/a> verschreiben sollten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freiheit, Genauigkeit, Einflussnahmen, Pers\u00f6nlichkeitsschutz, Unterscheidbarkeit und Schutz vor Diskriminierung etc.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben sich die Medienh\u00e4user auch selbst Richtlinien im Umgang mit bestimmten Themen auferlegt, welche jedoch nicht dem Presserat unterliegen. 2019 hat OE24, das im Gegensatz zur \u00d6sterreich den Presserat nicht anerkennt, die Kronenzeitung \u00fcberholt und mit 14 von insgesamt 37 Verst\u00f6\u00dfen in diesem Jahr den Gro\u00dfteil aller Verst\u00f6\u00dfe gegen den Ehrenkodex ausgemacht, n\u00e4here Informationen dazu sind <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000115358557\/presserat-oesterreichoe24-ueberholt-krone-bei-verstoessen-gegen-ehrenkodex\" target=\"_blank\">hier<\/a> zu finden. Besonders in Verruf ist OE24, aufgrund deren Berichterstattung \u00fcber den Terror in Wien vom 2.11.2020, gelangt. &nbsp;Auch andere Medienh\u00e4user stehen in Bezug auf deren Berichterstattung zu diesem Abend unter starker Kritik.<br>Mehr als 1500 Beschwerden gingen beim Presserat, bez\u00fcglich des Terroranschlags ein.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ein absoluter Negativrekord&#8220;, stellte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alexander Warzilek am Freitag fest. [\u2026] Zu keinem anderen Thema habe es in der Geschichte des \u00d6sterreichischen Presserats eine derart hohe Anzahl an Beschwerden gegeben. [\u2026] &#8222;Die gro\u00dfe Anzahl der Beschwerden zu der schrecklichen Terrorattacke zeigt jedenfalls auch, wie gro\u00df das Bed\u00fcrfnis nach medienethischen Standards in der Berichterstattung ist&#8220; siehe auf <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000121681256\/presserat-legt-zu-terrorberichten-auf-oe24-und-kroneat-sondersitzung-ein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">derstandard.at<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was d\u00fcrfen Medien denn nun? <\/em><\/strong><br>Dies wollten wir uns am Falle des Terroranschlags von Wien und der Berichterstattung dar\u00fcber, genauer ansehen und die Berichterstattung der einzelnen Medien analysieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die bereits genannte Problematik haben auch einige Vertreter der Medienh\u00e4user heute.at, Puls 24, Falter diskutiert und einige spannende Punkte und Aspekte aufgezeigt. Dabei ist uns vor allem die Unterscheidung in der Herangehensweise der Berichterstattung aufgefallen.<br>So beschreibt Corinna Milborn, Puls 24-Infochefin ihre Aufgabe als Journalisten, als Entschleunigung der Vorg\u00e4nge und als sachliche Berichterstattung dessen, was in jener Nacht und Situation vorgegangen ist. Sie betonte die klare Trennung von Ger\u00fcchten und Best\u00e4tigten Fakten. Ebenso beschreibt sie die Bedeutung der Berichterstattung, da diese \u00dcberblick verschaffen soll und den Menschen dabei helfen soll, nachvollziehen zu k\u00f6nnen, was in solch einer Situation passiert. Auch Falter Chefredakteur Florian Klenk betont die Wichtigkeit, abzuw\u00e4gen, woher die Informationen kommen, welche ver\u00f6ffentlicht werden sollen und ob diese Informationen aus gesicherten Quellen stammen. Es ist wichtig zu vermitteln, bei welchen Informationen es sich um, durch die Polizei best\u00e4tigte Ger\u00fcchte und bei welchen es sich um so genannte \u201eFake-News\u201c handelt. Heute.at hat sich an diesem Abend ebenso in der Rolle der Trennung von best\u00e4tigten, verl\u00e4sslichen Informationen, von jenen, welche unbest\u00e4tigt und nicht klar waren, gesehen. Jedoch haben sie, als Boulevardmedium, eine sehr gro\u00dfe Reichweite und haben es sich auch zum Auftrag gemacht, die Emotionen der Bev\u00f6lkerung aufzugreifen und eine \u201eemotionale Schiene\u201c zu fahren, im Gegensatz zu einer Falter-Berichterstattung. Diese wichtige Trennung von best\u00e4tigten, sicheren Informationen, welche weitergegeben werden k\u00f6nnen, von unverl\u00e4sslichen und falschen Informationen, hat das Medium OE24 nicht vorgenommen. Ebenso hat dieses blutr\u00fcnstige und verst\u00f6rende Videos und Bilder weitegeleitet und ver\u00f6ffentlicht, weshalb dieses Medium nun unter solche einer enormen Kritik steht. Mehr Informationen hierzu gibt es unter folgendem Podcast des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/podcasts.google.com\/feed\/aHR0cHM6Ly9yc3MuYWNhc3QuY29tL2ZhbHRlci1yYWRpbw\/episode\/NDlmMjNkZmYtZGYxNi00MmVkLThhYTUtNTIyODkyMTk5NGQx?hl=de-AT&amp;ved=2ahUKEwiC-4qa6LPtAhUsx4UKHQEMBr0QieUEegQIBRAd&amp;ep=6\" target=\"_blank\">Falters<\/a>. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Divergenz zeigt sich unserer Meinung nach auch in den allt\u00e4glichen Schaltungen der Zeitungen. Boulevardmedien emotionalisieren weitaus mehr, berichtet mehr vor Ort und ausdrucksst\u00e4rker als die Konkurrenz, die eher Hintergrundinformationen und mit Abstand produziert. Falter oder Standard geht es um die sachliche Berichterstattung, w\u00e4hrend Heute oder \u00d6sterreich, neben der Berichterstattung, ein m\u00f6glichst breit gef\u00e4chertes Publikum anzusprechen versucht.<br>Vielleicht l\u00e4sst sich dadurch auch die H\u00e4ufigkeit der Verst\u00f6\u00dfe gegen den Ehrenkodex erkl\u00e4ren, denn um mitzurei\u00dfen, um zu emotionalisieren, braucht es Bilder, rei\u00dferische Schlagzeilen und vieles mehr. Inhalte wie diese w\u00fcrden andere Zeitungen, wie der Falter oder Standard, nicht ver\u00f6ffentlichen. Jedoch genau wegen dieser Bilder aber stehen nun \u00d6sterreich, Krone und andere am Pranger, denn wie oben erw\u00e4hnt, gingen noch nie so viele Beschwerden beim Presserat ein, wie es in der Nacht und den folgenden Tagen des Anschlags in Wien der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/daily-paper-464015_960_720.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4289\" width=\"555\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/daily-paper-464015_960_720.jpg 960w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/daily-paper-464015_960_720-300x200.jpg 300w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/daily-paper-464015_960_720-768x512.jpg 768w, https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/daily-paper-464015_960_720-480x320.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/tageszeitung-zeitung-464015\/\">Tageszeitung Zeitung T\u00e4glichen &#8211; Kostenloses Foto auf Pixabay<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Was darf Presse also nun, wann ist zu weit zu weit und was braucht es, um die \u00d6ffentlichkeit zu informieren? Was muss man bedenken, wenn man 3 Millionen Menschen auf einmal erreichen kann und somit auch eine enorme Verantwortung f\u00fcr diese Reichweite tr\u00e4gt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So haben manche Journalisten auch Twitter Informationen weitergegeben, mit dem Hintergrund, dass Menschen vielleicht dadurch gewarnt werden k\u00f6nnen und somit Menschenleben gerettet werden k\u00f6nnen. Ebenso wollten einige der Journalisten die Tragf\u00e4higkeit ihrer gebrachten Informationen, durch Twitter-Berichte st\u00fctzen und betonen. Aber wo ist hierbei nun die Grenze zu ziehen? So wurden, auch durch Journalisten wie Martin Klenk, Polizeiberichte weitergegeben, welche Informationen \u00fcber eine Geiselnahme beinhalteten. Diese Meldung hat sich im Nachhinein als falsch herausgestellt, wurde jedoch durch Klenk auch als falsch korrigiert. L\u00e4sst sich das mit einer Aktions- und einer Evaluationsphase rechtfertigen? Wenn die Polizei einem Hinweis nachgeht und diese Meldung twittert, gilt dies damit als gesicherte Information, die an hunderttausende Menschen herausgegeben werden darf? Wie kann man in solchen Extremf\u00e4llen seiner Verantwortung nachkommen?<br>Klenk rechtfertigt seine Handlungen hierbei dadurch, dass er betont, dass die Menschen durch solche Informationsweitergaben, potenziell gef\u00e4hrliche Orte meiden k\u00f6nnen \u2013 die Menschen werden aufgefordert, ihr zuhause nicht zu verlassen, wodurch Menschenleben gerettet werden k\u00f6nnen. W\u00e4ren dies Ger\u00fcchte gewesen, die die Falter-Redaktion durch ihre Leser erreicht h\u00e4tten, h\u00e4tte Klenk diese Ger\u00fcchte nie verbreitet und getwittert. Da diese Ger\u00fcchte jedoch von der Polizei r\u00fcckbest\u00e4tigt wurden, war dies eine sichere Quelle und musste laut Klenk, an die Bev\u00f6lkerung weitergegeben werden. Schon alleine, um den B\u00fcrger*innen einen \u00dcberblick in dem Wirr-Warr aus Informationen zu geben. So betont er auch in dieser Situation die Bedeutung der Quelle, aus welcher die Informationen stammen und die qualitative Recherche, welche immer erfolgen sollte!<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt das sch\u00f6ne Zitat, dass die Aufgabe der Journalisten jene ist, nicht die zwei Menschen zu zitieren, die sagen \u201eEs scheint die Sonne\u201c bzw. \u201eNein, es regnet\u201c vielmehr ist es zu sagen \u201ehinausgehen und nachsehen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie kann dies in so einem Fall aussehen? Wenn Journalisten zu direkt betroffenen Augenzeugen eines Vorfalles werden, wie es beim Terror in Wien vielfach der Fall gewesen ist?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Person haben wir bis jetzt ausgelassen, n\u00e4mlich den Konsumenten der Medien und dessen Verantwortung in diesem Gebilde. Wie eingangs erw\u00e4hnt, sind die Medien, die wir konsumieren, ein Ausdruck unseres Selbstverst\u00e4ndnisses. Allerdings stimmt dieses Bild nicht so ganz, denn der Hostile-Media-Effekt bezeichnet das Ph\u00e4nomen, dass die Anh\u00e4nger einer bestimmen Position bzgl. eines Themas dazu tendieren, die mediale Berichterstattung zum betreffenden Gegenstand als unfair wahrzunehmen, mehr hierzu unter folgendem <a href=\"http:\/\/(https:\/\/dorsch.hogrefe.com\/stichwort\/hostile-media-effekt)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet, dass wir m\u00f6glicherweise nur jene Medien konsumieren, die unserem Weltbild entsprechend ver\u00f6ffentlichen und uns informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit zeigt sich, dass es beide Formen des Journalismus braucht, den Boulevard- sowie den Qualit\u00e4tsjournalismus, weil sie beide Seiten der medialen Medaille aufzeigen. Die eine aufw\u00fchlende, emotionale, welche in uns allen ausgel\u00f6st wird, in solch einem Extremfall wie dem Terror in Wien. Aber auch diejenige Seite, die aufkl\u00e4rt und beleuchtet und uns wieder aus den Emotionen herausholt und eine sachlich gest\u00fctzte Berichterstattung bietet. Dadurch zeigt sicher aber auch ganz deutlich, welche Macht die Medien auf uns haben und dass sich ein unabh\u00e4ngiges Kontrollorgan mit dieser auseinandersetzen und diese kontrollieren muss. Damit Journalismus weiterhin schreibt, ob es regnet oder die Sonne scheint!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.presserat.at\/show_content.php?sid=38\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.presserat.at\/show_content.php?sid=38<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Medienimpulse ISSN 2307-3187 Jg. 54, Nr. 1, 2016 Lizenz: CC-BY-NC-ND-3.0-AT S1<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.presserat.at\/rte\/upload\/pdfs\/grundsaetze_fuer_die_publizistische_arbeit_ehrenkodex_fuer_die_oesterreichische_presse_idf_vom_07.03.2019.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.presserat.at\/rte\/upload\/pdfs\/grundsaetze_fuer_die_publizistische_arbeit_ehrenkodex_fuer_die_oesterreichische_presse_idf_vom_07.03.2019.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000115358557\/presserat-oesterreichoe24-ueberholt-krone-bei-verstoessen-gegen-ehrenkodex)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000115358557\/presserat-oesterreichoe24-ueberholt-krone-bei-verstoessen-gegen-ehrenkodex)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/podcasts.google.com\/feed\/aHR0cHM6Ly9yc3MuYWNhc3QuY29tL2ZhbHRlci1yYWRpbw\/episode\/NDlmMjNkZmYtZGYxNi00MmVkLThhYTUtNTIyODkyMTk5NGQx?hl=de-AT&amp;ved=2ahUKEwiC-4qa6LPtAhUsx4UKHQEMBr0QieUEegQIBRAd&amp;ep=6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/podcasts.google.com\/feed\/aHR0cHM6Ly9yc3MuYWNhc3QuY29tL2ZhbHRlci1yYWRpbw\/episode\/NDlmMjNkZmYtZGYxNi00MmVkLThhYTUtNTIyODkyMTk5NGQx?hl=de-AT&amp;ved=2ahUKEwiC-4qa6LPtAhUsx4UKHQEMBr0QieUEegQIBRAd&amp;ep=6<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/dorsch.hogrefe.com\/stichwort\/hostile-media-effekt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/dorsch.hogrefe.com\/stichwort\/hostile-media-effekt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was d\u00fcrfen Medien, wo beginnt der journalistische Auftrag und wo enden die Verpflichtungen? von Sophie \u00d6sterreicher, Sandra Fritsch, Veronika Hinterstoisser, Gerold Berger Gute Medien \u2013 schlechte Medien \u2013 eine Analyse anhand des Terrors in Wien vom 2.11.2020 Zeitungen stehen als <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=4254\">Continue Reading<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":104,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,27],"tags":[452,131,450,230,235,236,451],"class_list":["post-4254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienethik","category-wissens-und-informationsgesellschaft","tag-boulevardmedien","tag-fakenews","tag-iwg-ws20","tag-medien","tag-medienkompetenz","tag-medienpadagogik","tag-verlaessliche-quellen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/104"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4254"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4293,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4254\/revisions\/4293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}