{"id":638,"date":"2014-11-25T18:28:41","date_gmt":"2014-11-25T16:28:41","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=638"},"modified":"2014-11-25T18:28:41","modified_gmt":"2014-11-25T16:28:41","slug":"wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=638","title":{"rendered":"Wie gef\u00e4hrlich sind Klassen-Facebook-Gruppen?"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re ein Leben ohne soziale Netzwerke wohl nicht mehr denkbar. Sei es nun Facebook, Twitter, Google+ oder \u00e4hnliches, man ist 24 Stunden pro Tag mit seinen Freunden und Mitmenschen vernetzt. Der Vormarsch der Smartphones spielt hierbei eine wesentliche Rolle, es dauert meist keine 10 Sekunden, bis man im sozialen Netzwerk seiner Wahl online ist und sich mitteilen kann.<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf Kinder und Jugendliche?<\/strong><br \/>\n\u201eSoziale Netzwerke sind f\u00fcr Teenager Alltag. Sie sind aus dem Kinderzimmer nicht mehr zu verbannen&#8220;, sagt Heinz Thiery von der Bundeskonferenz f\u00fcr Erziehungsberatung (bke).\u201c (<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article106324670\/So-schuetzen-Sie-Ihre-Kinder-bei-Facebook.html\">http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article106324670\/So-schuetzen-Sie-Ihre-Kinder-bei-Facebook.html<\/a> am 25.11.2014) Nun ist das Medium Facebook per se nichts Schlechtes f\u00fcr Jugendliche: Klassen Gruppen k\u00f6nnen daf\u00fcr genutzt werden, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterst\u00fctzen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass das mit der Einf\u00fchrung von sozialen Netzwerken aufgetretene Ph\u00e4nomen des \u201eCybermobbings\u201c dadurch gef\u00f6rdert wird.<br \/>\nEntscheidend ist der Umgang, bzw. das notwendige technische Verst\u00e4ndnis, wie man sich in einer virtuellen Welt verh\u00e4lt. Kinder und Jugendliche sind sich den Auswirkungen Ihres Online Verhaltens und Auftretens oft nicht bewusst. \u201eOffiziell verwehrt der Marktf\u00fchrer Kindern den Zugang. In den Nutzungsbedingungen hei\u00dft es: &#8222;Wenn du j\u00fcnger als 13 Jahre bist, versuche bitte nicht, dich f\u00fcr Facebook zu registrieren oder uns personenbezogene Daten \u00fcber dich zur Verf\u00fcgung zu stellen.&#8220; Doch die Altersbeschr\u00e4nkung l\u00e4sst sich bei der Anmeldung einfach umgehen. Es reicht, ein falsches Geburtsdatum anzugeben &#8211; und schon ist ein Nutzerprofil erstellt.\u201c (<a href=\"http:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/kinder-in-sozialen-netzwerken-gefaehrliche-freundschaften-1727927.html\">http:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/kinder-in-sozialen-netzwerken-gefaehrliche-freundschaften-1727927.html<\/a> am 25.11.2014) Doch auch Jugendliche, welche das empfohlene Mindestalter erreicht haben, sind mit den Einstellungen zur eigenen Privatsph\u00e4re rasch \u00fcberfordert.<\/p>\n<p><strong>Welche Gefahren birgt die Nutzung von Facebook?<\/strong><br \/>\n<em>Cyber-Mobbing:<\/em><br \/>\nUnter Cyber-Mobbing versteht man das das bewusste Beleidigen, Bedrohen, Blo\u00dfstellen oder Bel\u00e4stigen von Personen im Internet, meist \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Facebook bietet hier die idealen, in dem Fall negativen, Voraussetzungen: Inhalte verbreiten sich schnell, finden vor einem gro\u00dfen Publikum statt und lassen sich oft nicht mehr entfernen.<\/p>\n<p><em>Suchtfaktor:<\/em><br \/>\nF\u00fcr viele Kinder und Jugendliche wird die Nutzung von Facebook zur Sucht. Sie vernachl\u00e4ssigen dann alles andere, was ihr Leben bisher ausmachte (Schule, Sport, Kontakt mit Freunden abseits des Internets) und schaffen es nicht, ihren Konsum in einem angemessenen Rahmen zu halten.<\/p>\n<p><em>\u201eZweifelhafte\u201c Kontaktaufnahmen:<\/em><br \/>\nAuf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken ist Gefahr sehr gro\u00df, mit pornografischen, gewaltverherrlichenden oder illegalen Inhalten konfrontiert zu werden. Auch sollte man darauf bedacht sein, nicht zu viel Information \u00fcber sich preis zu geben. Telefonnummern, E-Mail- und von Wohnadressen sollten niemals auf Facebook ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><strong>Wie kann man Kinder vor potentiellen Gefahren sch\u00fctzen?<\/strong><br \/>\nZwar k\u00f6nnte man versuchen, Kindern die Nutzung von Facebook zu verbieten, in der Realit\u00e4t wird dies aber wenig bis gar nicht durchf\u00fchrbar sein. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, dass sich die Eltern \u00fcber diverse Schutzm\u00f6glichkeiten informieren und dies mit den Kindern besprechen, in unserem zuk\u00fcnftigen Wirkungsbereich, der Neuen Mittelschule, ist uns die Unterst\u00fctzung der Eltern jedoch keinesfalls gewiss. Also sollte man auch in der Schule, z.B. im Rahmen des Informatikunterrichts, auf die Gefahren von sozialen Netzwerken hinweisen und m\u00f6gliche Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen mit den Kindern durchgehen.<\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.du-bist-smart.de\">www.du-bist-smart.de<\/a> (am 25.11.2014)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.klicksafe.de\">www.klicksafe.de<\/a> (am 25.11.2014)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/eltern\/erziehung\/kinder-sicher-im-netz\/id_49027468\/kinder-auf-facebook-sechs-tipps-fuer-eltern.html\">http:\/\/www.t-online.de\/eltern\/erziehung\/kinder-sicher-im-netz\/id_49027468\/kinder-auf-facebook-sechs-tipps-fuer-eltern.html<\/a> (am 25.11.2014)<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re ein Leben ohne soziale Netzwerke wohl nicht mehr denkbar. 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