{"id":797,"date":"2015-04-12T16:48:21","date_gmt":"2015-04-12T14:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=797"},"modified":"2015-04-12T16:48:21","modified_gmt":"2015-04-12T14:48:21","slug":"ist-computersucht-oder-computerabhaengigkeit-bereits-in-der-volksschule-ein-thema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=797","title":{"rendered":"Ist Computersucht oder Computerabh\u00e4ngigkeit bereits in der Volksschule ein Thema?"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Jetzt sitzt du schon wieder am Computer&#8220;, die meisten Kinder und Jugendliche haben diesen Satz schon einmal von ihrem Erziehungsberechtigten geh\u00f6rt. Doch ab wann spricht man eigentlich von eine Computer- Abh\u00e4ngigkeit? In welchem Alter begegnet uns diese?<\/em><\/p>\n<p>Der Begriff Sucht hat einige Synonyme, wie z.B. Abh\u00e4ngigkeit, Verlangen, Besessenheit, Laster, Drang, Krankheit,&#8230; Die \u00a0Internetseite (<a href=\"\/\/www.suchtmittel.de\/info\/computersucht\/000211.php\">vgl. http:\/\/www.suchtmittel.de\/info\/computersucht\/000211.php<\/a>) beschreibt Computersucht als zwanghaften Drang, sich mit dem Medium Computer tagt\u00e4glich und so oft wie nur m\u00f6glich zu besch\u00e4ftigen. Die Betroffenen verbringen viel Zeit vor dem Computer und k\u00f6nnen sich auch nur schwer davon abwenden. Dies kann einerseits zu physischen Problemen, wie beispielsweise Verschlechterung der Haltung oder auch psychischen Folgen, wie beispielsweise soziale Isolierung oder Kontrollverlust f\u00fchren.<\/p>\n<p>Doch wie kommt es eigentlich zu dieser Abh\u00e4ngigkeit? W\u00e4hrend unserer Recherche fanden wir eine Internetseite, (vgl. <a href=\"https:\/\/online.medunigraz.at\/mug_online\/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&amp;pAutorNr=59876&amp;pOrgNR=1\">https:\/\/online.medunigraz.at\/mug_online\/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&amp;pAutorNr=59876&amp;pOrgNR=1<\/a>.) die sich vermehrt mit dieser Frage besch\u00e4ftigt hat. Sie beschreibt, dass vor allem junge Menschen durch die positiven Gef\u00fchle, die sie mit dem Medium und den darin vorkommenden virtuellen Freunden verbinden leicht in eine Abh\u00e4ngigkeit fallen k\u00f6nnen. Denn dieses angenehme, positive Gef\u00fchl wird leicht zur Gewohnheit und daraus entsteht dann die Abh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Ob ein Mensch abh\u00e4ngig wird oder nicht, h\u00e4ngt stark von drei Faktoren ab. Der erste Faktor ist das Individuum selbst, dabei wird vor allem die eigene Pers\u00f6nlichkeit und die eigene Resilienz angesprochen, denn wer selbstbewusst, zufrieden und positiv durchs Leben geht ist weniger gef\u00e4hrdet als eine unsichere Person. Ein weiterer wichtiger Punkt, welcher das Individuum noch beeinflusst, ist der Selbstwertgef\u00fchl. Je schw\u00e4cher und ausgepr\u00e4gter es ist, desto leichter ist man f\u00fcr gewisse Sachen anf\u00e4llig. Der zweite Faktor ist der Stoff der s\u00fcchtig macht, mit dem die positiven Emotionen verbunden werden aber auch das Suchtverhalten. Als Suchtstoffe sind nicht nur die stoffgebundenen Substanzen gemeint, sondern auch die nichtstoffgebundenen Substanzen. Dazu z\u00e4hlen der unkontrollierte, regelm\u00e4\u00dfige Konsum, das hohe Abh\u00e4ngigkeitspotential, das Verlangen nach mehr, ohne R\u00fccksicht auf Verluste. Der letzte wichtige Faktor ist die Umwelt. Zu ber\u00fccksichtigen ist hier vor allem das soziale \u00a0Umfeld, wie beispielsweise die Familie, die Freunde, die LehrerInnen des Kindes. Das Kind sucht sich ein Vorbild, welches meist ein Erziehungsberechtigter ist. Wenn dieses Vorbild nun den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und das Kind auf diese Weise vermittelt bekommt, dass das Verhalten normal und akzeptiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass das Kind dies selbst auch einmal machen wird.<\/p>\n<p>Diese Faktoren sollte eine Lehrperson beachten, um eine Abh\u00e4ngigkeit vorbeugen zu k\u00f6nnen. Das Thema k\u00f6nnte man den Sch\u00fclerInnen durch eine Form des Interviews n\u00e4her bringen. Die Lehrperson stellt bestimmten Kindern eine Frage, wie beispielsweise &#8222;Wie viel Zeit verbringst du am Computer?&#8220;, &#8222;Wer spielt lieber ein Computerspiel anstatt mit Freunden etwas zu unternehmen?&#8220;, dies dient als Einleitung zu dem Thema.<\/p>\n<p>Die Lehrperson sollte auch die Dauer der jeweiligen Besch\u00e4ftigungen mit dem Computer besprechen, dies wurde auf der folgenden Internetseite gut dargestellt. (vgl. <a href=\"http:\/\/www.medienanstalt-mv.de\/media\/publication\/62\/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf\">http:\/\/www.medienanstalt-mv.de\/media\/publication\/62\/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf<\/a>) Die Kinder sollten sensibilisiert werden, wie viel Medienkonsum in Ordnung ist. Zudem ist es wichtig, Regeln im Bezug auf die Mediennutzung zu vereinbaren und diese nach M\u00f6glichkeit auch mit den Erziehungsberechtigten abzusprechen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Weiterf\u00fchrende Links:<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.suchtmittel.de\/info\/computersucht\/000211.php\">http:\/\/www.suchtmittel.de\/info\/computersucht\/000211.php<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/online.medunigraz.at\/mug_online\/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&amp;pAutorNr=59876&amp;pOrgNR=1\">https:\/\/online.medunigraz.at\/mug_online\/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&amp;pAutorNr=59876&amp;pOrgNR=1<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kmdd.de\/unterrichtseinheit-medienabhaengigkeit.htm\">http:\/\/www.kmdd.de\/unterrichtseinheit-medienabhaengigkeit.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.medienanstalt-mv.de\/media\/publication\/62\/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf\">http:\/\/www.medienanstalt-mv.de\/media\/publication\/62\/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Jetzt sitzt du schon wieder am Computer&#8220;, die meisten Kinder und Jugendliche haben diesen Satz schon einmal von ihrem Erziehungsberechtigten geh\u00f6rt. 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