{"id":825,"date":"2015-05-30T17:21:57","date_gmt":"2015-05-30T15:21:57","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/digimed\/?p=825"},"modified":"2015-05-30T17:21:57","modified_gmt":"2015-05-30T15:21:57","slug":"inwiefern-ist-es-paedagogisch-sinnvoll-bzw-sinnlos-digitale-medien-im-unterricht-einzusetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digimed.phwien.ac.at\/?p=825","title":{"rendered":"Inwiefern ist es p\u00e4dagogisch sinnvoll bzw. sinnlos digitale Medien im Unterricht einzusetzen?"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt immer zwei Seiten von Unterricht, guten und schlechten Unterricht. Aus diesem Grund kann es Vorkommen das auch die besten Medien versagen k\u00f6nnen, wenn man nicht wei\u00df wie man Sie richtig einsetzt. F\u00fcr Lehrer die nicht die sch\u00f6nste Tafelschrift haben bietet sich wunderbar eine PowerPoint Pr\u00e4sentation an. Den auch wenn die Lehrperson noch so gut Vorbereitet ist und eine super Stunde h\u00e4lt, hilft es den Kinder nichts wenn sie die Tafelschrift nicht entziffern k\u00f6nnen und in ihr Heft eintragen.<br \/>\nEin weiterer wichtiger Punkt ist man muss auch die Kinder in ein Leben nach der Schule vorbereiten, von daher ist es wichtig das die Kinder schon fr\u00fch den Umgang mit diversen Medien lernen. Da man heute in fast jeder Branche ein gewisses Know-How im Verwenden von bestimmten Medien ben\u00f6tigen. Dies nennt man auch Arbeitsweltargument.<br \/>\nDigitale Medien k\u00f6nnen auch neue Wege im Unterricht bieten wie zum Beispiel, dass Sch\u00fclerInnen k\u00f6nnen gemeinsam Texte erstellen, gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ohne dass sie daf\u00fcr in der Schule sein oder zur gleichen Zeit arbeiten m\u00fcssen. Das Internet macht es m\u00f6glich, kollaborativ und zugleich individueller zu arbeiten. Jedoch liegt es hier an der Lehrperson selber die Kinder den richtigen Umgang zu lernen. Denn sonst kann es vorkommen, dass die ganz \u201eschlauen\u201c Kinder einfach ein Kind arbeiten lassen, aber alle ernten die Lorbeeren daf\u00fcr.<br \/>\nMan kann auch durch Medien wie Geogebra (Mathematikprogramm) den Unterricht anschaulicher und somit wirklichkeitsgetreuer zu gestalten. Auch zur Wiederholung oder zus\u00e4tzlichen Veranschaulichung sind Simulationsprogramme geeignet \u2013 gerade dann, wenn abstrakte Inhalte vermittelt werden sollen. In diesem Sinne k\u00f6nnen zum Beispiel im Mathematikunterricht in der analytischen Geometrie 3D-Programme eingesetzt werden, um durch eine dreidimensionale Darstellungsm\u00f6glichkeit von Geraden und Ebenen einen anschaulichen Zugang zum Thema zu schaffen und auch Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gtem r\u00e4umlichen Vorstellungsverm\u00f6gen abzuholen.<br \/>\nFilme werden schon ewig in der Schule eingesetzt, durch die neuen Medien wie PC und Internet kann auf die meisten immer gleich zugreifen, da in fast allen Klassen mindestens ein Computer steht. Fr\u00fcher musste man noch schon in der Pause in die Klasse gehen und die Kinder bitten ein Fernsehger\u00e4t zu holen, die oftmals nicht einwandfrei funktioniert haben. Und man kann auch spontan mehr im Unterricht dank dem Internet machen, wie zB. eine Animation vom Herzen zeigen umso zu verdeutlichen wie es funktioniert. Interessant k\u00f6nnte auch sein den Kindern Projekte gestalten zu lassen welche sie schriftlich und per Video zu dokumentieren, heute kann das schon jedes Handy und mit zwei Bewegungen an alle Sch\u00fcler weiterschicken.<br \/>\nIm Turnunterricht kann bestimmte Bewegungsabl\u00e4ufe genau mit den jeweiligen Kindern korrigieren und verbessern, einfach mit einer Videoapp aufnehmen und in slowmotion abspielen lassen und den Kinder zeigen was falsch ist und was gut ist.<br \/>\nEin wichtiger Punkt ist auch das man den Kindern n\u00e4her bringt ist, dass nicht alles das im Internet steht auch wahr ist. Man soll ihnen die M\u00f6glichkeiten des Internets bewusst machen, dass es nicht nur Informationen und spa\u00df sich hier befinden, sondern auch viele Gefahren.<br \/>\nE-Learning ist schon sehr verbreitet, so wird in sehr vielen Schulen LMS und hier auf der PH Wien Phoodle und Mahara verwendet. Dies bedeutet gemeinsame Lern-Aktivit\u00e4ten mit Hilfe von digitalen Werkzeugen so zu initiieren und einzubinden, dass Lernprozesse angeregt werden, sowie Best\u00e4ndigkeit und Nachhaltigkeit erhalten. Auf LMS k\u00f6nnen die Lehrer Stoff f\u00fcr Stundenwiederholungen hochladen, desweitern es genutzt um Haus\u00fcbungen sowie Schularbeiten abzugeben, bisherige Leistungen der Sch\u00fclerInnen einzutragen und Kurse festzulegen. F\u00fcr die Sch\u00fclerInnen besteht dadurch der Vorteil, dass sie permanent \u00fcber ihren Leistungsstand und die daraus resultierende Note Bescheid wissen.<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr Schulen ist aber, wenn Sie neue Ger\u00e4te bestellen sind die sie teuer und wenn sie dann da sind meistens schon alt, weil sich die Technik so schnell verbessert.<br \/>\nDigitale Medien sind immer Sinnvoll, wenn man sie richtig anwendet, sie stellen Hilfe da f\u00fcr die Lehrperson, jedoch wird es nicht so schnell vorkommen, dass die Lehrerschaft durch Roboter oder sonstige Medien ersetzt wird.<\/p>\n<p>http:\/\/www.schule.at\/news\/detail\/digitale-medien-im-unterricht.html<br \/>\n(Brandhofer: Lernen mit digitalen Medien)<\/p>\n<p>http:\/\/www.phsalzburg.at\/index.php?id=392<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt immer zwei Seiten von Unterricht, guten und schlechten Unterricht. 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