Kindersicherung am PC – Wie können bestimmte Internetseiten für Kinder gesperrt werden?

Es gibt mehrere Wege, bestimmte Internetseiten für Kinder zu sperren.

In modernen Betriebssystemen sind Basis-Kindersicherungen oftmals integriert, mit Hilfe derer bestimmte Websites gesperrt bzw. auch Benutzungszeiten geregelt werden können.

Wie aktiviere ich diese Kindersicherungen?

Windows 7/Windows Vista: Im Bereich „Benutzerkonten und Jugendschutz“ können die entsprechenden Einstellungen getroffen werden.

Windows 8: Hier gibt es einen Family Safety Filter.

Mac Betriebssysteme: Auf der Apple Website gibt es Informationen zur Kindersicherung für Macs bzw. iPads, iPhones und iPod Touch.

Linux: Für Linux kann das Programm Dansguardian als Filterprogramm installiert werden.

Weiters gibt es die Möglichkeit, direkt im Internet-Browser sogenannte Positivlisten zu erstellen. Damit wird festgelegt, welche Websites der Benutzer/die Benutzerin aufrufen kann; alle anderen Websites sind gesperrt.  Idealerweise sollten die Websites für die Positivliste gemeinsam mit dem Kind ausgesucht werden.

Wie erstelle ich eine Positivliste?

Internet Explorer: Extras – Internetoptionen – Inhalte – Inhaltsratgeber – Aktivieren

Firefox: Installation von Add-ons FoxFilter oder ProConLatte

Kostenlose Kinderschutzsoftware gibt es beispielsweise auf fragFinn.de (FragFinn-Whitelist).

Auch durch die Verwendung von Filterprogrammen können bestimmte Websites gesperrt werden. Dabei werden bestimmte Stichwörter definiert, auf Grundlage derer bestimmte Suchergebnisse/Websites blockiert werden. Manche Programme filtern auch auf Basis einer Vorbewertung von Websites.

Man muss sich allerdings bewusst sein, dass Filterprogramme keinen vollständigen Schutz bieten. Erstens können Filter umgangen und deaktiviert werden, zweitens sind Filter nicht immer 100% genau und drittens sind Filterprogramme in Tauschbörsen, Chats etc. wirkungslos.

Neben den oben erwähnten Möglichkeiten können auch Suchmaschinen familienfreundlich eingestellt werden. So scheinen Seiten, die nicht jugendfrei sind, bei den Suchergebnissen nicht auf.

Wie geht das?

Google, Bing: In den Einstellungen kann ein „SafeSearch“ aktiviert werden.

Auch wenn die Ergreifung technischer Schutzmaßnahmen (gerade bei jüngeren Kindern) sinnvoll sein kann, ist es unerlässlich, Kinder anderweitig (z.B. im Gespräch) über die Vorteile und Nachteile des Internets aufzuklären.

Weitere Informationen zu diesem Thema (u.a. zu kostenloser Kinderschutzsoftware – auch fürs Handy) finden sich beispielsweise unter http://www.saferinternet.at/fuer-eltern/.

Verfasst von Barbara Deiser-Albrecht, Klaus Sturdik, Ferdisa Birdaini

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.