Daten-Diktatur und der gläserne Mensch

Verfasst von: Sven K.

Intelligente Software nutzt wie ein Mensch auch Daten um daraus Schlüsse ziehen und mögliche Aktionen setzen zu können. Im Gegensatz zum menschlichen Individuum bleiben gesammelte Daten künstlicher Instanzen lückenlos und massenhaft vorhanden. Die Vernetzung von Maschine zu Maschine schafft zudem eine nahezu omnipräsente Atmosphäre, die Daten jeglicher Art anhäuft.

Hier wird die Politik gefragt sein, wie mit diesen schieren Datenmengen umzugehen ist, wer Zugriff darauf haben wird und welche Sicherheitssysteme integriert werden müssen um Missbrauch und Zweckentfremdung zu vermeiden.

Auch Anonymisierung und Pseudonymisierung stehen im Raum, doch Arbeitgeber wehren sich dagegen, da gesammelte Daten ein nützliches Instrument in der gnadenlos effizienten Mühle des Unternehmens darstellt.

Dieser Daten-Diktatur gilt es entgegenzutreten und ganzheitliche Gesetze in Stellung zu bringen, bevor der gläserne Mensch aus der Science-Fiction in die Realität geholt wird.

Quelle: https://derstandard.at/2000064568841/GewerkschafterIndustrie-4-0-ist-ein-reiner-Marketingbegriff

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