Filterblase Google

Quelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2015/02/02/15/28/bar-621033_960_720.jpg

Wie stark filtert Google die Suchergebnisse auf die/den jeweilige/n Nutzer/in bezogen? Sehen wir nur mehr das, was wir sehen wollen?

Eli Pariser kritisiere in seinem Buch „Filter Bubble“ Internetplattformen und Suchmaschinen aufgrund ihrer Algorithmen. Die Sammlung von Daten der Nutzer/innen werde verwendet, um weitere Anfragen personalisiert zu beantworten. Dies schränke die Selbstbestimmung der Menschen ein, es gebe für jede/n eine eigene Internet-Realität.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) führte dazu eine Stichproben-Studie bezogen auf die Bundestagswahl durch. Durch diese Studie konnte die These von Eli Pariser nicht bestätigt werden. Es kam jedoch heraus, dass die Spracheinstellung, der Standort und die sich verändernde Relevanz der gesuchten Internetseiten das Suchergebnis beeinflussen können. Außerdem könne die Wirkungsweise von Googles Algorithmen kontrolliert werden.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VRPFFzgS75U

Auch Andreas Becker schreibt darüber, welche Filter Google und andere Suchmaschinen einsetzen. Er ist überzeugt davon, dass wir in Filterblasen leben, da selbst die als sicher geltenden Suchmaschinen Filter nutzen. Google sei so beliebt aufgrund dieser umstrittenen Filter. Sie führen die Nutzer/innen schnell zu dem gewünschten Ergebnis. Zu diesem Erfolg tragen viele verschiedene Filter bei. Google ermittle nämlich den Ort, von dem aus eine Suchanfrage gestellt wurde. Auch das Verhalten einer Person im Internet werde verfolgt. Zum Beispiel wird gespeichert, welche Websites öfter besucht werden und diese stehen in weiterer Folge am Anfang der Liste von Suchergebnissen. Ein weiterer Filter wird auf die Kommunikation gelegt. Schreiben zwei Menschen über Gmail miteinander, kann es sein, dass die eine Person beliebte Seiten der anderen Person vorgeschlagen bekommt. Offiziell gebe es 200 Google-Filter. Google verwende diese Filter, um die Zufriedenheit der Nutzer/innen zu steigern.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=B8ofWFx525s

Welche alternativen Suchmaschinen gibt es?

  • DuckDuckGo
  • Ecosia
  • Qwant
  • MetaGer

    Für Kinder:
  • Blinde-Kuh
  • fragFINN

Podcast

Quellen

Müller, Tobias (26.07.2018): Objektive Suchergebnisse? Google besteht den Filtertest. In: Frankfurter Allgemeine. Abrufbar unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/studie-zu-suchergebnissen-bei-google-15708027.html (Zugriff 02.01.2020)
Becker, Andreas (28.10.2019): Die Wahrheit über Google Filter. Abrufbar unter: https://intenseo.de/seo-blog/google/die-wahrheit-ueber-google-suchergebnisse-serps/ (Zugriff 02.01.2020)
https://t3n.de/news/google-alternative-474551/ (Zugriff 02.01.2020)
https://www.blinde-kuh.de/index.html (Zugriff 02.01.2020)
https://www.fragfinn.de/ (Zugriff 02.01.2020)

Carolin Stiny, Ines Szauter & Kathrin Wallner

14 thoughts on “Filterblase Google”

  1. Ich fand eure Diskussion sehr interessant, da ich mich mit dem Thema zuvor noch nicht beschäftigt habe. Ich wusste nicht, dass Google und Co. Filter einsetzen und uns somit nur einen Bruchteil der vorhandenen Inhalte zeigen. Zusätzlich finde ich es gut, dass ihr uns Tipps genannt habt, mit denen wir die Suchmaschinen ein wenig „austricksen“ könnten. Euer Podcast ist euch ebenfalls sehr gelungen, da dieser einige wichtige Informationen beinhaltet, die für uns Zuhörerinnen und Zuhörer relevant sind.

  2. Ich finde euren Blogbeitrag sehr spannend und denke, dass ihr euch mit einem sehr aktuellen Thema auseinandergesetzt habt. Mir war zwar bewusst, dass Google und Co. Filter einsetzt, jedoch habe ich noch nicht gewusst in welchem Ausmaß das wirklich passiert. Ich finde ihr habt euch auch in eurem Podcast und bei der Diskussion an der PH-Wien sehr kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt und habt beide Seiten für die Leserinnen und Leser, als auch für die Studentinnen und Studenten beleuchtet. Ich sehe auch einige Vor- und Nachteile und kann mich daher eurer Meinung anschließen. Mir war zuvor noch nicht bewusst, dass es so viele Alternativen zur Suchmaschine Google gibt, zudem fand ich es super, dass ihr bei eurer Diskussion auch Tipps gegeben hat, wie man diese Suchmaschinen auch ein wenig austricksen kann.

  3. Ich finde euren Blogeintrag und euren Podcast zum Thema „Filterblase Google“ sehr spannend. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir im Vorhinein noch keine Gedanken über die Thematik gemacht habe und daher mich freue nun aufgeklärt zu sein. Ich habe mir vorgenommen, nachdem sich die Suchmaschine Google an meine individuellen Bedürfnissen anpasst, vielleicht wie ihr uns geraten habt, das eine oder andere Mal die Filterfunktion auszuschalten und zwischen den Suchportalen zu wechseln. Somit werden mir in Zukunft nicht immer dieselben Websites vorgeschlagen und mein Horizont wird erweitert. Zudem fand ich die Diskussionsrunde und euren Vortrag im Seminar sehr gelungen und informativ. Liebe Grüße, Johanna

  4. Ich finde, dass das ein guter Beitrag ist, um einen genaueren Einblick in euer Thema zu erlangen. Gleich zu Beginn wurden allgemeine Begriffe verständlich erklärt, die es einfacher machten, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Sowohl das Video als auch den Podcast fand ich sehr aufschlussreich. Mir war nicht bewusst, dass es gleich so viele andere Suchmaschinen gibt. Doch ich fand es toll, dass ihr uns Tipps gegeben habt, wie wir diese Suchmaschinen austricksen können. Obwohl manche Punkte davon neu für mich waren, habe ich das Gefühl, jetzt mehr über die Thematik zu wissen.

  5. Der Beitrag ist sehr interessant und hat wirklich zum Nachdenken angeregt! Er informiert über Dinge die uns tagtäglich begegnen und rüttelt einen ein bisschen wach, da wir ja selber da mitten drin stecken. Euer Beitrag und auch eure Diskussion haben auf jeden Fall meine Einstellung Google gegenüber verändert – mein Standardbrowser ist jetzt Ecosia! 🙂

  6. Ich fand das Thema „Filterblase Google“ sehr spannend. Ich war mir zuvor schon bewusst, dass Google bestimmt was ich sehe. Ich habe das aber nur auf Werbung bezogen und gar nicht darüber nachgedacht, dass sie auch Inhalte vor mir verbergen können. Dies sehe ich nämlich schon als großes Problem an, da man nicht voreingenommen recherchieren kann. Aus diesem Grund nehme ich mir für zukünftige Arbeiten vor, auch mal von einem anderen Computer aus bzw. in einem anderen W-lan zu surfen. Ich bin sehr gespannt was dabei rauskommt. Im Bezug darauf, hat mich auch das Ted-Video sehr beeindruckt.

  7. Bevor ich diesen Blog gelesen bzw. das Podcast gehört habe, war mir eigentlich gar nicht bewusst, dass es etwas wie die „Filterblase“ überhaupt gibt. Ich finde den Gedanken, dass mir lediglich speziell auf mich abgestimmte Ergebnisse gezeigt werden wirklich beeunruhigend. Denn beim Suchen von Informationen im Netz, möchte ich eigentlich ein weites und vielseitiges Spektrum an Antworten bekommen und nicht nur was ich hören möchte. Haben wir immer nur die Möglichkeit uns innerhalb unserer Blase zu bewegen, ist z.B. eine freie Meinungsbildung eingeschränkt oder nicht möglich. Insofern finde ich die von euch angegebenen Tricks bzw. die alternativen Suchmaschinen sehr hilfreich!

  8. Euer Beitrag hat mir persönlich sehr gut gefallen, da ihr den Vortrag sehr abwechslungsreich und informativ gestaltet habt. Man hatte sehr das Gefühl, dass ihr euch intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habt. Ich persönlich konnte wirklich einiges von eurem Blogbeitrag, aber auch Vortrag mitnehmen, da ich mich vorher noch nie wirklich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Von den verschiedenen Suchmaschinen, die ihr uns empfohlen habt, habe ich zuvor eigentlich auch nur sehr wenige gekannt, daher vielen Dank für eure Tipps. Außerdem werde ich auch in Zukunft versuchen diese Suchmaschinen ein wenig auszutricksen, indem ich beispielsweise öfters meinen Suchverlauf lösche oder auch meine Personalisierung ausschalte. Zudem werde ich auch Cookies regelmäßiger versuchen zu löschen.
    Danke für euren Beitrag, hat mir wirklich sehr gut gefallen!

  9. Ich fand euren Blog und vor allem euren Podcast sehr interessant. Beides hat einen unerwarteten Einblick in die weitläufige Welt von Google gegeben. Ich hatte davor keine Ahnung wie Google arbeitet und was passiert, wenn ich etwas in die Suchmaschine eingebe. Es hat mir auf jeden Fall die Augen geöfnet und ich werde in Zukunft bewusster bei meiner Suche vorgehen. Gefallen hat mir auch, dass ihr uns Alternativen zu Google gezeigt habt und erklärt welche Vor- und Nachteile diese Suchmaschinen haben. Ich werde dieses Thema in Zukunft sicher auch im Unterricht einbauen!

  10. Ein sehr interessantes Thema, worüber jeder aufgeklärt werden sollte. Ich wusste zwar, dass Google alles speichert, jedoch, dass wir so dermaßen kontrolliert und eingeschränkt werden, war mir neu. Euer Blog und Podcast war sehr informativ! Die verschiedenen Suchmaschinen, die ihr angegeben habt, sind bzw. wird für mich sehr hilfreich sein. Ich werde versuchen kein Google mehr zu verwenden. Mir war gar nicht bewusst, dass es Suchmaschinen für Kinder gibt. Ebenso die Tipps, die ihr uns gegeben habt, wie zum Beispiel das Austricksen, werde ich ihn Zukunft berücksichtigen.

  11. Vielen Dank für diesen wertvollen Betrag zu einem höchstspannenden Thema!
    Ich finde es sehr gut, dass ihr alternative Suchmaschinen angeboten habt, die man anstatt Google verwenden kann, ebenso Danke für die Kinder-Suchmaschinen!
    Trotzdem stelle ich mir die Frage, was es alles bringt, wenn von unserer Seminargruppe eine kleine Anzahl an Leuten von un an vielleicht vorsichtiger mit Suchmaschinen, speziell Google, umgeht. Google ist die Meistverwendete weltweit, und millionen von Menschen nutzen diese täglich, ohne sich jeglicher Datenspeicherung und „Filter bubbles“ bewusst zu sein. Ein verändertes individuelles Konsumverhalten ist nett, aber ich frage mich, ob es da nicht seitens des Unternehmens bzw. der Justiz Maßnahmen geben muss, dass unser Suchverhalten nicht derart Daten-Anhäufungen, die das Unternehmen für die eigenen Kosten ausnutzt und die Konsumenten täuscht und beeinflusst.
    Aber wie wir wissen, ist das Internet sowas wie eine Überwachungsmaschine und Datenabsorber. Schade, dass man so eine wertvolle technische Innovation nur mit Risiken an die Menschheit weitergibt.
    Spannendes Thema, das sehr zum Nachdenken anregt, danke nochmal!

  12. Ihr habt das Thema sehr interessant aufbereitet. Mir war bewusst, dass viele Daten von mir gespeichert werden, jedoch habe ich mich vor diesem Beitrag nicht kritisch damit auseinandergesetzt bzw. mir keine weiteren Gedanken gemacht, welche Einschränkungen das für meine Suche im Internet haben kann. Meine Meinung zu dieser Thematik ist zweigeteilt: Einerseits wird uns durch die gezielte Kontrolle des Informationsflusses die Entscheidungsfreiheit genommen, andererseits können wir durch diese Filter schneller ein qualitatives Suchergebnis erzielen. Daher sollten wir uns vorab überlegen, ob es um eine schnelle oder unvoreingenommene Informationssuche geht. Um uneingeschränkt/ungefiltert recherchieren zu können, sind die alternativen Suchmaschinen sehr hilfreich und ich werde diese bestimmt in Zukunft verwenden.

  13. Die Beiträge, als auch der Podcast, waren sehr informativ und aufschlussreich. Ich wusste, dass uns Google kontrolliert und bestimmt was wir sehen und was nicht. Doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und es als selbstverständlich gesehen. Das ist es aber nicht – es ist erschreckend! Durch diese Diskussion wurden mir wieder die Augen geöffnet und ich betrachte Google wieder kritischer. Es ist wichtig viele Sachen zu hinterfragen und nicht einfach so anzunehmen, nur weil es imemr schon war oder auch bequemer ist. Ich fand es sehr gut, dass uns dann bei der Diskussionsrunde Beispiele genannt wurden, wie man dem entkommen kann. Es ist wichtig diese Thematik zu besprechen und die Personen darauf aufmerksam zu machen, die darüber noch nicht bzw nicht so viel bescheid wissen. Durch den Podcast und die Beiträge ist das wirklich sehr gut und sachlich gelungen!

  14. Das Thema ist sehr spannend und ich habe mich noch nicht viel damit befasst, darum habt ihr mir mit eurer Recherche und dem bereitgestellten Blogbeitrag ziemlich die Augen geöffnet. Den Tipp, dass man ganz bewusst mal was anderes googeln oder anderen Seiten auf Facebook z.B. folgen sollte, um den Algorithmus ein bisschen auszutricksen, fand ich sehr gut und werde ich auf alle Fälle beherzigen. Ich fand die ganze Diskussion sehr anregend und spannend. Auch auf die Idee, dass es eigentlich andere Suchmaschinen als Google gibt, und man auch mal andere Suchmaschinen bedienen sollte, bin ich selbst noch nicht gekommen und werde ich im Hinterkopf behalten.

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